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Gerechte Strafe

Donnerstag, 28. September 2017 um 13:57

Von Bernd Niquet

Jetzt hat es unsere Kanzlerin endlich schwarz auf schwarz, dass sie durch ihre eigenmächtige Flüchtlingspolitik nicht nur Europa, sondern auch Deutschland komplett gespalten hat.

Und die Einzigen, die ihr jetzt noch zujubeln, sind Menschen, die sonstwo in entfernten Welten hinter tiefen Wäldern oder auf der anderen Seite riesiger Ozeane leben.

Jetzt muss die Kanzlerin also versuchen, zusammen mit den Grünen, Herrn Lindner und Herrn Seehofer eine Koalition zu schmieden. Das erinnert an das christliche Höllenfeuer – und ich finde, dass das eine gerechte Strafe für sie ist.

Viele Diskussionen von heute haben etwas Surrealistisches an sich, finde ich. Natürlich brauchen wir Zuwanderung in Deutschland, doch wir brauchen gut ausgebildete Leute, die uns weiterhelfen. Was hingegen im Jahr 2015 passiert ist, ist ein Desaster.

Hätten wir nur einen Bruchteil des Geldes, das wir heute für die Flüchtlinge aufwenden müssen, rechtzeitig in die Hand genommen, um vor Ort zu helfen, wäre es allen besser gegangen, davon bin ich überzeugt.

Herrn Seehofers Höchstgrenze bringt sicherlich etwas, doch letztlich geht es um Qualität und nicht um Quantität. Unsere öffentlichen Diskussionen sind Gespensterdiskussionen.

Und wollen wir tatsächlich die EU-Erneuerung durch den französischen Präsidenten an einem Herrn Lindner scheitern lassen? Auch das ist für mich nur eine Gespensterdiskussion. Denn letztlich sind wir doch alle beinahe gleich pleite und werden nur durch enorme Wechsel auf die Zukunft sowie die EZB gehalten.

Da macht es doch wirklich nichts aus, wenn wir nun noch einen extra Euro-Zonen-Haushalt bekommen.

Prinzipiell hat es für mich viel Gutes, wenn jetzt nicht mehr eine Große Koalition gleichsam am Parlament vorbei alles durchwinken kann, doch andererseits schreckt es mich mächtig, wenn jetzt so viele Kleine in jeder Frage ein entscheidendes Wort mitzureden haben.

Doch so, wie die USA Trump überleben werden, werden wir sicherlich unsere Gegenwart ebenfalls überstehen.

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet

******* DAS ENDE EINES LANGEN ZYKLUS *** NEUES BUCH *******

Bernd Niquet, „IN TIEFSTEN SCHICHTEN“, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2015, 327 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-95744-926-9.

Am besten portofrei direkt beim Verlag bestellen: www.engelsdorfer-verlag.de/db/autorwerke.php

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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