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Doppelkomma, Zweifachteilung

Dienstag, 6. November 2012 um 13:36

Von Bernd Niquet

Immer, wenn ich von der schönen fetten Wurst esse, die so gut schmeckt, stolpere ich über die Kalorienangabe, die ich auf der Packung finde, denn sie bezieht sich nicht wie üblich auf 100 Gramm, sondern nur auf eine Portion von 25 Gramm. Sieht ja auch besser aus. Ansonsten würde sicher keiner dieses Zeug essen.

Als Börsianer muss ich natürlich sofort weiterdenken. Die Mineralölwirtschaft hat ja schon lange das Doppelkomma erfunden, denn Benzin kostet heute ja nicht 1,52 oder 1,53 Euro pro Liter, sondern eben exakt 1,52,9. Ist das schon genial, warum dann nicht ab sofort 0,76,9 für den halben Liter nehmen?! Das sieht billiger aus und beinhaltet trotzdem eine Preiserhöhung. So schlägt man zwei Fliegen mit einer halben Klappe.

Oder nehmen wir die Aktiengesellschaft, die 39 Cents pro Aktie verdient. Hört sich 78 Cents für zwei Aktien nicht viel besser an? Oder machen wir 69 Cents. Das klingt auch höher, doch dann muss sich niemand mehr so anstrengen. Dem Doppelkomma, der Zweifachteilung und dem Multiplikator aus dem Sack sei Dank.

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet.

***********************UND VERGESSEN SIE NIE: DIE WIRKLICHE WAHRHEIT LIEGT IMMER JENSEITS DES GELDES!!!

BUCH-NEUERSCHEINUNG: Bernd Niquet, „Jenseits des Geldes“, Leipzig 2011, 506 Seiten, 18 Euro, ISBN 978-3-86268-408-3.

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Das Geld hat den Menschen aus langen historischen Abhängigkeiten befreit. Wer heute etwas haben möchte, bezahlt mit Geld und muss keine anderweitigen Gegenleistungen mehr anbieten. Die meisten Bereiche unseres Lebens liegen allerdings jenseits des Geldes. Wie steht es jedoch jenseits des Geldes mit der Freiheit? Bernd Niquet verfolgt den Lebensweg einer Gruppe von Menschen und stellt fest, dass selbst der Wegfall materieller Restriktionen uns nicht von unseren alten Fesseln befreit. Im Gegenteil, die Vergangenheit bestimmt weit stärker über uns als die gesamte Geldsphäre das je vermag.

 

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