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Osterei: Volksamazonen-Index

Dienstag, 2. April 2013 um 13:02

Von Bernd Niquet

Erinnert sich eigentlich noch jemand an meinen Volksamazonen-Index aus dem Herbst des Jahres 1999? Damals habe ich in der Hochphase der New Economy gegen diese gewettet und gesagt, dass sich über zehn Jahre oder mehr die Aktie des Flaggschiffes der traditionellen Ökonomie, Volkswagen, besser entwickeln wird als die des aufgehenden Sternes der New Economy, Amazon.

Zwischenzeitlich sah es aus, als würde ich diese Wette mit Leichtigkeit gewinnen, doch bevor ich heute die Daten heraussuche, habe ich ein mulmiges Gefühl. Denn Amazon hat sich wirklich enorm gut entwickelt.

Also ran an die Bouletten. Am 26. Oktober 1999 stand die Aktie von Amazon bei 78,50 Euro und diejenige der Volkswagen Stämme bei 53,40 Euro. Splits oder Zusammenlegungen hat es seitdem nicht gegeben, so dass die Kurse mit den heutigen direkt vergleichbar sind, die gegenwärtig so aussehen: Amazon notiert bei ungefähr 200 Euro und Volkswagen bei rund 150 Euro.

Bei den prozentualen Anstiegen hat also Volkswagen Amazon (für den deutschen Anleger) tatsächlich noch um Haaresbreite geschlagen, denn Volkswagen gewinnt 180 Prozent, Amazon hingegen nur gut 150. Hätte man damals jedoch nur drei Tage später gekauft, würde sich der Zuwachs genau ausgleichen.

Noch interessanter sind allerdings die Fundamentaldaten. Im Herbst 1999 bekam man die Volkswagen-Aktie zum Buchwert, wohingegen Amazon weder einen Buchwert noch einen Gewinn ausweisen konnte. Heute hingegen findet man ohne großen Aufwand gar keine Buchwerte mehr, doch bei Volkswagen eine Dividendenrendite von 3 Prozent und ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von sagenhaft niedrigen 6. Amazon hingegen zahlt weiter keine Dividende und hat ein KGV von etwa 100.

Und das bedeutet: The New-Economy-Bubble is still alive! Jedenfalls in diesem Bereich.

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet.

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Bernd Niquet, "Jenseits des Geldes, Zweiter Teil", Leipzig 2012, 570 Seiten, 18 Euro, ISBN 978-3-86268-873-9.

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