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Globales Fördermaximum bereits erreicht?

Montag, 28. Oktober 2013 um 08:31

Von Marc Nitzsche
Im Zuge neuer Fördermethoden (Fracking) hat sich die um das Jahr 2007 allgegenwärtige Sorge, dass die weltweite Öl-Produktion ihren Höhepunkt schon erlebt hat, in Wohlgefallen aufgelöst. Dafür prophezeien seit einiger Zeit immer mehr Experten, dass das Schicksal, welches dem schwarzen Gold erspart blieb, nun dem gelben Metall droht. Und sofern der Preis für das Metall der Könige nicht bald wieder erkennbar anzieht, erscheint diese Prognose durchaus realistisch.

Denn bei den momentanen Notierungen arbeiten vor allem Minen, die erst in den vergangenen Jahren in Produktion gegangen sind, nicht mehr rentabel. Auf Dauer werden sich diese Lagerstätten nur schwerlich am Markt behaupten können, so dass schon unter diesem Aspekt eine rückläufige Minen-Produktion zu erwarten ist. Hinzu kommen die zuletzt stark gesunkenen Gewinne vieler Gold-Unternehmen, die diese unter einen verstärkten Sparzwang setzen. Viele teure Großprojekte wurden in den zurückliegenden Monaten entweder vorläufig auf Eis gelegt oder gleich ganz eingestellt. Zudem scheint der Welt langsam das Gold auszugehen. So wurden in den vergangenen zehn Jahren trotz gewaltiger Anstrengungen kaum noch Vorkommen im Muli-Millionen-Unzen-Bereich entdeckt.

Damit könnte Peak Gold – anders als Peak Öl – tatsächlich bereits Realität sein. Aber selbst wenn dem sein sollte, ist mit explosiven Kurs-Steigerungen allein unter diesem Gesichtspunkt nicht zu rechnen, da die Menschheit Gold eigentlich nicht braucht und die Zentralbanken auf gewaltigen Reserven sitzen, die bei einem weiteren Preisverfall wohl veräußert werden.


Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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