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Neue Rohstoff-Hausse?

Montag, 4. November 2013 um 15:29

Von Marc Nitzsche
Jahrelang kannten vor allem die Kurse der Metall- und Energie-Rohstoffe fast nur den Weg nach oben. Damit ist es seit einiger Zeit vorbei, da die Mehrzahl der Marktakteure davon ausgeht, dass die amerikanische Notenbank FED ihr laufendes Anleihe-Kaufprogramm demnächst zurückfahren wird. Dadurch würde die latente Gefahr einer schleichenden Geldentwertung sinken, wodurch Rohstoffe als Anlage-Klasse erkennbar an Charme verloren haben. Da den Worten der FED jedoch bisher keine Taten gefolgt sind, stand der Greenback zuletzt erneut unter Abgabedruck und sorgte bei den Preisen für die erwähnten Rohwaren zumindest für eine Stabilisierung, die in absehbarer Zeit eventuell sogar eine neue Rohstoff-Rallye auslösen könnte.

Denn am vergangenen Mittwoch machte die US-Notenbank nochmals klar, dass mit einem Auslaufen der Käufe erst zu rechnen sei, wenn sich der amerikanische Arbeitsmarkt nachhaltig erholt. Davon ist derzeit aber noch nicht allzuviel zu sehen, so dass die Dollar-Schwemme anhalten sollte. Abgesehen davon bleibt der FED angesichts der gewaltigen Staatsverschuldung, die zudem immer weiter steigt, nichts anderes übrig, als weiter Dollar im großen Stil zu drucken. Genaugenommen ist die FED nämlich fast die einzige Adresse, die sich noch für US-Staatsanleihen begeistern kann.

In letzter Konsequenz wird dies dazu führen, dass der US-Dollar immer mehr an Kaufkraft verliert, auch wenn die Bank of Japan und die EZB ebenfalls auf Teufel komm raus drucken (müssen). Damit könnte der Grundstein für eine neue Rohstoff-Hausse tatsächlich gelegt sein, sofern die globale Konjunktur robust bleibt.


Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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