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Kommt bald die Korrektur?

Donnerstag, 14. November 2013 um 14:20

Von Stefan Böhm
Die Börsen starteten zuversichtlich in die neue Woche, der Dow Jones Industrial schloss sogar auf einem neuen Hoch. Auftrieb gaben besonders in Europa gut ausgefallene Quartalszahlen. Auch in den nächsten Tagen stehen nochmals die Unternehmensberichte im Blickpunkt, allein aus dem Dax legen in dieser Woche weitere acht Unternehmen Zahlen vor. Damit ist die Quartalssaison dann aber weitgehend abgeschlossen. 

Daneben richtet sich der Fokus auf die BIP-Daten aus Europa am Donnerstag. Nach dem überraschend starken zweiten Quartal ist nicht mit einer weiteren Beschleunigung zu rechnen, im Gegenteil: Die Konjunkturerholung geht zwar weiter, aber sie bleibt moderat. In Deutschland wird sich die Wachstumsrate gegenüber dem Vorquartal voraussichtlich von +0,7 auf +0,3 Prozent verringern, auch in Frankreich war die Konjunktur im dritten Quartal wieder etwas schwächer. Doch das ist nur eine Verschnaufpause, denn spätestens 2014 werden die positiven Konjunkturkräfte wirken und die Produktion europaweit steigen lassen. Der deutliche Anstieg der deutschen Auftragseingänge im September war schon einmal ein positives Zeichen. Vielleicht gibt es ja bei den BIP-Daten auch die eine oder andere positive Überraschung.

Peking übt sich weiter im Seiltanz

Chinas Konjunkturdaten fielen im Oktober besser aus als erwartet; das BIP-Wachstum könnte daher im vierten Quartal positiv überraschen und an der 8-Prozent-Marke kratzen. Doch ein paar Zehntel Prozentpunkte mehr oder weniger sind sicher nicht entscheidend. Unter dem Strich sieht es so aus, als gäbe es 2014 nur eine magere Wachstumsbeschleunigung – immerhin deutet aber auch nichts auf einen Konjunktureinbruch hin. Nach wie vor bereiten die steigenden Immobilienpreise und der blühende Schatten-Kreditmarkt der Regierung große Sorge, sie wird daher weiterhin die Liquidität knapp halten. Das gleicht einem Seiltanz, denn viele Experten sehen eine Blase am Immobilienmarkt und erst recht am Kreditmarkt – und die könnte platzen.

Ein Boom bei den Investitionen wie in früheren Jahren fällt deswegen als Wachstumstreiber aus und Peking möchte dies gerne durch eine Belebung des Inlandskonsums ausgleichen – doch das ist schwer. Am Dienstag endete ein viertägiges Treffen der Führungsspitze und viele erhofften sich von der Schlusserklärung weiteren Aufschluss für die künftige Kursrichtung der Wirtschaftspolitik. Die deutschen Unternehmen müssen sich so oder so von den Export-Wachstumszahlen früherer Jahre verabschieden, gute Geschäfte winken aber immer noch. Mit entscheidenden positiven Impulsen aus Peking rechnen wir im Moment nicht, das Platzen einer Blase in China steht aber auch nicht unmittelbar bevor, für die Zukunft auszuschließen ist das aber nicht.

Fazit: Die EZB hat die Zinsen weiter gesenkt, viel mehr ist von der Geldpolitik derzeit nicht zu erwarten. Die Konjunkturdaten sind zwar relativ robust, besondere positive Impulse sind aber im Moment nicht in Sicht. Und die Quartalssaison ist auch fast vorbei. Was soll also die Kurse in nächster Zeit nach oben treiben? Darauf lässt sich nur schwer eine Antwort finden, denn vieles ist in den Kursen schon eingepreist. Allerdings ist die Charttechnik positiv und das gibt weiterhin Rückenwind, auch für den Dax.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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