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Metall mit strahlender Zukunft?

Freitag, 15. November 2013 um 14:10

Von Marc Nitzsche
Zum Höhepunkt der historischen Uran-Hausse im Jahr 2007 kostet ein Pfund des strahlenden Metalls mehr als 130 US-Dollar. Im September gab es die gleiche Menge für 34 Dollar. Allein dieser Umstand könnte antizyklisch agierende Investoren dazu verleiten, jetzt auf steigende Uran-Preise zu setzen. Dummerweise ist Börse nur in den seltensten Fällen derart einfach, so dass Anleger sich die Rahmen-Bedingungen doch etwas genauer ansehen sollten.

Für eine neue Uran-Rallye spricht die Renaissance der Kernkraft. Während hierzulande weiter am Atom-Ausstieg gebastelt wird, setzen vor allem China, Russland, Indien und die USA auch künftig auf Atom-Strom. Aber selbst europäische Staaten wie Großbritannien und Frankreich wollen an der umstrittenen Technologie festhalten. Weltweit befinden sich derzeit 70 Kernkraftwerke im Bau. 170 weitere sind geplant. Auf Sicht von einigen Jahren wird sich das Primär-Defizit (die Minen produzieren lediglich 85 Prozent des globalen Bedarfs) ausweiten, zumal aus Umweltschutz-Gründen kaum noch neue Uran-Minen genehmigt werden. Dies gilt umso mehr, wenn Japan seine derzeit stillgelegten Atomkraftwerke demnächst wieder hochfährt.

Dennoch brauchen Anleger, die jetzt auf einen steigenden Uran-Preis setzen wollen, wohl einen etwas längeren Atem. Denn derzeit wird das Primär-Defizit dadurch geschlossen, dass Russland waffenfähiges Plutonium aus Atomsprengköpfen in zivil nutzbares Uran zurückverwandelt. Spätestens in einigen Jahren wird diese Quelle aber versiegen. Dann ist eine neue Uran-Hausse durchaus möglich.


Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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