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Dax weiter auf Rekordkurs

Montag, 18. November 2013 um 08:29

Von Stefan Böhm
Nach einem deutlichen Rutsch notierte der Dax zeitweise unter 9.000 Punkten, ehe am vergangenen Donnerstag neue Nachrichten von der US-Notenbank Fed die Kurse wieder beflügelten. In den USA gab es bei Dow Jones und S&P 500 sogar neue Rekorde. Der Dax bestätigte schließlich die 9.000 Punkte-Marke und blickte wieder nordwärts. Die Ereignisse zeigen, dass die Kurse nach wie vor am Tropf der Geldpolitik hängen.

Schon vor der Nominierung von Janet Yellen zur US-Notenbankchefin Wurde ihr Redemanuskript öffentlich. Inhalt: Die US-Konjunktur sei auch weiterhin auf die Unterstützung der Fed angewiesen, die Arbeitslosenquote von 7,3 Prozent im Oktober sei noch zu hoch, die Wirtschaft noch weit von ihrer Leistungsfähigkeit entfernt. Zugleich sei die Inflation unter das Fed-Jahresziel von 2,0 Prozent gesunken. Schlagartig ging es daraufhin an den Aktienbörsen wieder beziehungsweise weiter nach oben, denn nun dürfte klar sein, dass die Reduzierung des Fed-Anleihenkaufprogramms noch nicht unmittelbar bevorsteht.

Maue europäische BIP-Zahlen

Wie erwartet hat auch die deutsche Konjunktur im dritten Quartal wieder an Schwung verloren – es gab nur ein mageres Plus von 0,3 Prozent. Dennoch stimmt die Richtung, denn positive Impulse kamen ausgerechnet von den Investitionen und vom Konsum. In der Eurozone stieg das BIP gar nur um marginale 0,1 Prozent. Eine Enttäuschung gab es in Frankreich. Nach dem starken zweiten Quartal droht das Land mit -0,1 Prozent im dritten Quartal wieder in die Rezession zu rutschen. Auch in Italien gab es ein Minus von 0,1 Prozent. Immerhin gibt es positive Zahlen in Spanien, Portugal und den Niederlanden. Im Gesamtjahr erwartet die EU-Kommission ein Wachstum von 0,4 Prozent für die Eurozone. Erst 2014 dürfte die Wirtschaft mit 1,1 Prozent wieder etwas stärker zulegen. Damit wird deutlich, warum auch die EZB immer mehr den amerikanischen Weg einschlägt, auch wenn das hierzulande viele Kritiker auf den Plan ruft.

Nach einem erneuten Gewinneinbruch im dritten Quartal hat Eon die Prognose für das Gesamtjahr weiter reduziert. Die Aktie schlug sich dennoch gut, denn die Anleger hatten mit noch schlechteren News gerechnet. Charttechnisch bleibt die Lage aber angespannt, weil ein Bruch der Unterstützung bei 13,30 Euro droht. Noch schlimmer als Eon hat es RWE erwischt. Für 2014 erwartet der Konzern weiter deutlich sinkende Gewinne. Um gegenzusteuern, wurde ein hartes Arbeitsplatzabbauprogramm angekündigt. Für die Aktie sind dies keine guten Aussichten. Nach dem Bruch der 26 Euro-Marke könnte es weiter nach unten gehen.

Fazit: Die Konjunktur ist noch immer nicht stark genug, um ohne die Hilfe der Notenbanken ein tragfähiges Wachstum zu erzeugen. In den USA ist die Entwicklung zwar schon weiter als in der Eurozone, doch auch jenseits des Atlantiks bleibt die Fed auf dem Gaspedal. Trotz der mauen BIP-Zahlen können daher auch die Aktienmärkte weiter auf Nordkurs bleiben. Charttechnisch hat der Dax die 9.000 Punkte-Marke bestätigt und damit ebenfalls die Voraussetzung für weitere Kursgewinne geschaffen.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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