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Einstieg langsam sinnvoll?

Montag, 2. Dezember 2013 um 15:17

Von Marc Nitzsche
Mittlerweile ist es rund sechs Jahre her, als Kali-Aktien in Sachen Geldanlage fast schon als der Weisheit letzter Schluss galten. Die unverhoffte Popularität der Branche ließ die Notierungen der betreffenden Anteilsscheine zeitweilig in kaum für möglich gehaltene Höhen schnellen. Derzeit sind die Kurse der meisten Kali-Aktien nur noch ein Schatten ihrer selbst, da der Markt in den kommenden Jahren ein massives Überangebot erwartet, welches weiteren Preisdruck ausüben dürfte. Ganz so schlimm stellt sich die Situation nach Meinung einiger Experten allerdings nicht dar.

So erwarten die Auguren der amerikanischen Investmentbank J.P. Morgan für 2014 einen weltweiten Gesamt-Kali-Ausstoß von rund 63 Millionen Tonnen, nachdem in diesem Jahr etwa 72,7 Millionen Tonnen abgebaut wurden. Zugleich soll die Nachfrage von zuletzt 52 auf 56 Millionen Tonnen anziehen, so dass der Primär-Überschuss von über 20 auf nur noch 7 Millionen Tonnen sinken dürfte. Insofern zeigen sich die Analysten zuversichtlich, dass sich die Kali-Preise und damit auch die Notierungen der Kali-Aktien mittel- bis längerfristig erkennbar erholen.

Dies gilt umso mehr, als die Anteilsscheine der Kali-Produzenten von der US-Großbank als deutlich zu billig angesehen werden. Und damit liegen die Amerikaner sicher nicht ganz falsch, zumindest sofern Kali sich tatsächlich signifikant verteuern sollte, womit nach der Veränderung der Aktionärs-Struktur bei Uralkali zu rechnen ist. Vor allem die nordamerikanischen Kali-Aktien wie Mosaic könnten sich wegen den günstigen Abbau-Kosten sogar verdoppeln.


Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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