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Dax-Rallye nach Klarheit über US-Geldpolitik

Montag, 23. Dezember 2013 um 08:25

Von Stefan Böhm
Endlich ist es amtlich: Die US-Notenbank Fed beginnt im Januar mit einer Reduzierung der Anleihekäufe (Tapering) um 10 auf dann 75 Milliarden Dollar pro Monat. Die Zinsen bleiben unangetastet. Eine Änderung der „Forward Guidance“ gab es ebenfalls nicht, so gilt beispielsweise die Zielmarke der Arbeitslosenquote in Höhe von 6,5 Prozent auch weiterhin. An den Märkten kam diese Nachricht gut an, denn die Unsicherheit der vergangenen Wochen ist nun wie weggeblasen. 

Aktien rauf, Dollar stark, Gold und Anleihekurse runter. So lässt sich die Reaktion der Märkte in Kürze zusammenfassen. Von Panik beispielsweise am Rentenmarkt ist aber nichts zu spüren. Das hängt zum einen damit zusammen, dass der Schritt der Fed nicht unerwartet kam, sehr moderat ist und außerdem auch eine positive Botschaft beinhaltet: Die US-Konjunktur ist inzwischen wieder so stark, dass sich die Notenbank allmählich zurückziehen kann. Zum anderen bleibt die Fed vorerst bei einem sehr expansiven Kurs. Erste Leitzinserhöhungen vor 2015 sind sehr unwahrscheinlich. Die Normalisierung der US-Geldpolitik wird also noch sehr lange dauern.

Bankenunion steht, doch kommt sie auch?

In Europa haben die EU-Finanzminister eine „Revolution im Finanzsektor“ angekündigt. Die Bankenunion steht jetzt, zumindest wenn es nach den Regierungen geht. Dabei herausgekommen ist ein komplizierter Kompromiss zum Abwicklungsmechanismus, der es Frankreich auf der einen Seite und Deutschland auf der anderen recht machen will. Ob die jetzt gefunden Lösung auch praktikabel und im Notfall auch ausreichend ist, darf bezweifelt werden, ebenso ob sie überhaupt kommen wird. Denn die Pläne der Finanzminister müssen noch vom EU-Parlament bestätigt werden. Das Europaparlament hat in zentralen Punkten jedoch andere Vorstellungen, so dass die Verhandlungen durchaus in die Verlängerung gehen könnten. Das schreckt derzeit jedoch erst mal niemanden, denn kurzfristig steht der Paukenschlag der US-Notenbank noch im Blickpunkt. Im Handel vor dem Jahreswechsel bleiben die Aussichten weiterhin gut.

Fazit: Die Unsicherheit bezüglich der Geldpolitik der US-Notenbank Fed ist aus dem Markt. Das sind beste Voraussetzungen dafür, dass die Aktienmärkte an den letzten Handelstagen des Jahres weiter zulegen können. Der Dax hat nach dem Freudensprung seine Allzeithochs bei rund 9.400 Punkten wieder im Visier. Auch ein Überspringen dieser Marke scheint jetzt wieder möglich. Vor zu viel Euphorie sei jedoch gewarnt, denn wenn sich die Aufregung um das Tapering gelegt hat, rücken die Konjunkturnachrichten wieder ins erste Glied.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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