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Gelingt der Ausbruch nach oben?

Montag, 24. Februar 2014 um 08:08

Von Stefan Böhm
Der Dax schloss die vergangene Woche nahezu unverändert ab. Ein zwischenzeitlicher Rückschlag bis fast auf 9.500 Punkte wurde rasch wieder wettgemacht. Insgesamt gab es jedoch einfach zu viele negative Einflüsse, um die Rallye am Laufen zu halten. So enttäuschten unter anderem die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone – das gute Ergebnis im Januar wurde im Februar nicht bestätigt. Verwundern sollte das aber nicht und es ist auch kein Grund zu großer Besorgnis: Die Wirtschaft der Eurozone befindet sich auf Erholungskurs – doch der bleibt holprig. Zu allem Überfluss warnte der IWF vor möglichen negativen Folgen für die Weltkonjunktur durch die deflationären Tendenzen in der Eurozone und durch die Krise in vielen Schwellenländern.

US-Notenbank bleibt bei ihrem Kurs

Die Wall Street zeigte sich in den vergangenen Wochen unbeeindruckt davon, dass die jüngsten US-Konjunkturdaten überwiegend enttäuschten. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen sind die Zahlen durch das extreme Winterwetter in großen Teilen der USA verzerrt. Zum anderen keimte dadurch Hoffnung auf, die US-Notenbank könnte ihren Kurs zur schrittweisen Reduzierung (Tapering) der monatlichen Anleihekäufe überdenken. Viele schienen damit zu rechnen, die Fed könnte bei ihrer nächsten Sitzung das Tapering aussetzen. Doch das am Mittwochabend veröffentlichte Protokoll der zuletzt abgehaltenen Notenbanksitzung zeigte, dass diese Möglichkeit nicht einmal diskutiert wurde. Allen Widrigkeiten zum Trotz steht der marktbreite Aktienindex S&P 500 zum Wochenschluss nur knapp unterhalb seines Allzeithochs.

China bereitet weiterhin Sorgen

Verstärkt wurde die trotz des hohen Kursniveaus skeptische Börsenstimmung noch durch erneut unter den Erwartungen liegende Konjunkturdaten aus China. Die Konjunktur im Reich der Mitte wird weiterhin gebremst durch die restriktive Kreditpolitik der People's Bank of China und im Moment gibt es keinen Grund zu der Annahme, dass sich dies bald ändert. Ein Abwärtsspirale ist aber derzeit auch nicht zu befürchten, Peking scheint das Ganze noch im Griff zu haben – und wir sehen gute Gründe dafür, dass dies auch so bleibt.

Fazit: Das konjunkturelle Umfeld scheint derzeit nicht stabil genug, um den Aktienmärkten entscheidend zum Ausbruch nach oben zu verhelfen. Impulse könnten aber auch von anderer Seite kommen, beispielsweise von neuen Meldungen über Fusionen und Übernahmen (M&A), wie sie von Facebook und WhatsApp geliefert wurde. In Deutschland kommt zudem die Quartalssaison in den nächsten Wochen erst so richtig in Gang. Wir rechnen eher mit positiven Überraschungen als mit Enttäuschungen. Erst einmal dürfte sich aber eine Seitwärtsbewegung mit mehr oder weniger starken Aufs und Abs einstellen.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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