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Vorsicht vor "sell in may"?

Dienstag, 1. April 2014 um 08:37

Von Stephan Feuerstein
In den vergangenen Wochen hatten wir immer wieder auf den üblichen Verlauf der Aktienmärkte innerhalb des Jahres hingewiesen. Interessanterweise scheint der Dax mit dem Anstieg seit Mitte März nun doch noch die Vorgaben erfüllen zu wollen. So ist nach den eher uneinheitlichen Monaten Januar und Februar für den März und vor allem für den April mit einem positiven Ergebnis zu rechen. Für den März könnte dieses nun doch noch eintreten und macht Hoffnung, dass auch der April der Saisonalität folgen wird. Dann aber wird es allmählich kritisch. Der April ist seit 1980 neben dem Dezember der zweitbeste Börsenmonat, seit 2000 sogar der beste und liegt in diesem Betrachtungszeitraum sogar noch vor dem Dezember. Ab Ende April folgen dann aber die schwierigen Börsenmonate, die ihren „Gipfel“ im negativen Sinne im August und September haben. Diese beiden Börsenmonate sind im langfristigen Vergleich die einzigen, die im Durchschnitt ein negatives Ergebnis hervorgebracht haben und das aber dafür auch ganz deutlich. Was aber bedeutet dies für eine Anlagestrategie auf Sicht der kommenden Monate?

Auf Abschwächung einstellen?

Kurzfristig scheint es im Hinblick auf den üblichen Jahresverlauf im April weiter nach oben zu gehen, so dass im Dax hierbei auch ein Test des bisherigen Allzeithochs oder ein Vordringen an die runde Zahl von 10.000 Punkten möglich erscheint. Vor dann eintretender Euphorie sollte man sich aber nicht anstecken lassen, da die Auswertung der Sommermonate wenig Grund dazu gibt. Vielmehr könnte das Ende des zweiten Quartals beziehungsweise der Beginn des dritten Quartals von Rückschlägen begleitet werden, so dass eine kurzfristige Ausrichtung auf der „langen Seite“ daher mit einer entsprechenden Absicherung in Form eines Trailing-Stopps auf jeden Fall sinnvoll erscheint. Folgt man weiter den Ergebnissen dieser Saisonalität, bietet es sich an, ab Mai die Gewichtung am Aktienmarkt zu reduzieren, um dann im Spätsommer möglicherweise wieder ein deutlich interessanteres Einstiegsniveau für eine mittelfristige Positionierung vorzufinden.

In dieser Woche besondere Beachtung verdient der Euro gegenüber anderen Währungen. So trifft sich die Europäische Zentralbank zu ihrer turnusmäßigen Sitzung und könnte – nach den nicht überzeugenden Inflationsdaten aus Deutschland und Spanien – möglicherweise doch zu einem weiteren, expansiven Schritt geneigt sein. Was dann dem Euro einen weiteren Dämpfer verpassen würde. Man sollte daher den Donnerstag im Auge behalten!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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