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Einstieg lohnt sich

Montag, 7. April 2014 um 08:07

Von Stefan Böhm
Nach einer jahrelangen Verlustserie läuft es beim Reisekonzern TUI allmählich wieder besser. Die umfangreichen und auch harten Umstrukturierungsmaßnahmen tragen Früchte. Für Konzernchef Friedrich Joussen ist das Ende des Weges jedoch noch lange nicht erreicht. So geraten nun auch die Robinson-Clubs ins Visier.

11 Prozent Eigenkapitalrendite soll es sein

Mit 6 Prozent Eigenkapitalrendite werfen die Robinson-Clubs derzeit weniger ab als angestrebt. Das offizielle Renditeziel lautet 11 Prozent. Neben den Standorten sollen auch die Betreibermodelle auf den Prüfstand kommen. Großes Aufräumen ist auch bei den TUI-Fluglinien angesagt. Sage und schreibe sieben verschiedene Marken gibt es unter dem Konzerndach. Wie viele davon übrig bleiben werden, sei dahingestellt. Fest steht jetzt jedoch schon, dass sie ein gemeinsames Management bekommen und Wartung und Einkauf zentralisiert werden. Das Ziel ist klar: Mehr Effizienz, geringere Kosten, höhere Rendite. Für das Geschäftsjahr 2014/15 hat sich TUI daher viel vorgenommen. Der operative Gewinn, der 2013/14 noch bei rund 760 Millionen Euro lag, soll die Milliardenschwelle erreichen. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren. Gelingt es TUI, auf einen nachhaltigen Wachstumspfad einzuschwenken, dann können sich die Aktionäre auf eine stabile und nachhaltige Dividendenpolitik verlassen, so Joussen.

Altlast Hapag-Lloyd

Die Neuordnung im Reisebereich ist eine Sache, die Altlast Hapag-Lloyd eine andere. Immer noch bildet die Reederei einen Fremdkörper im TUI-Konzern, der entweder verkauft oder an die Börse gebracht werden soll. TUI hält noch einen Anteil von 22 Prozent. Die Trennung wird jedoch noch dauern, womöglich noch sehr lange. Zunächst steht die Hapag-Lloyd vor einer Fusion mit der chilenische Reederei Compania SudAmericana de Vapores (CSAV). Hierfür haben die Chilenen vor kurzem den Weg frei gemacht. Bis Mitte April muss sich nun zeigen, ob der Zusammenschluss wirklich zustande kommt. Nach einer Fusion würde sich TUI unter Umständen auch an einer möglichen Kapitalerhöhung beteiligen, wenn zugleich ein Exitdatum fixiert wird. Prinzipiell gibt es für Vorstandschef Joussen aber keine Eile. Man könne warten, bis die Geschäfte bei Hapag-Lloyd wieder besser laufen.

Aktie legt Verschnaufpause ein

Für die Aktie wird sich diese Strategie langfristig auszahlen. Schon seit geraumer Zeit hat das ehemals krisengebeutelte Papier die Bären abgeschüttelt. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass der TUI-Kurs noch 2008 bei 20 Euro stand, ehe ein Absturz unter 4 Euro erfolgte. Heute notiert TUI bei gut 12 Euro und damit immer noch weit unter dem Vorkrisenniveau. Die im MDax notierte Aktie startete 2012 eine lange Aufholjagd, die im ersten Quartal 2014 durch eine bis heute andauernde Verschnaufpause beendet wurde. Eine starke Unterstützungslinie verläuft unterhalb der Marke von 12 Euro. Aus charttechnischer Sicht ist der langfristige Aufwärtstrend jedoch weiterhin intakt. Zwar sind zwischenzeitliche Rückschläge möglich, die Grundtendenz dürfte jedoch dank des eingeleiteten Kurses und der harten Hand von Vorstandschef Joussen weiter aufwärts gerichtet bleiben.

Fazit: TUI schreitet auf dem Weg zurück in die Gewinnzone weiter voran. Für Hapag-Lloyd deutet sich eine Lösung an, die anderen Baustellen im Touristik-Geschäft werden konsequent angegangen. Ein Risiko bleiben politische Unwägbarkeiten in Urlaubsländern wie Ägypten. Für den Gesamtkonzern dürften diese jedoch nicht so stark ins Gewicht fallen. Wegen des noch vorhandenen Risikos bietet sich ein Investment in ein Bonuszertifikat an. Die genauen Orderdetails für das Zertifikat (realistische Gewinnchance 16 Prozent bei einem Sicherheitspuffer von 21 Prozent) finden Sie in der aktuellen Ausgabe des DaxVestors.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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