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Statistisch schlechter Zeitabschnitt hat begonnen

Dienstag, 6. Mai 2014 um 12:50

Von Stephan Feuerstein
Als wollten die Aktienmärkte die alte Börsenweisheit „sell in may ...“ unterstreichen, haben die Kurse bereits am Ende der vergangenen Woche mit einem Rücksetzer begonnen, der sich zunächst am Wochenauftakt weiter fortsetzte. Die Zwischenerholung am Montagnachmittag verdeutlichte dann aber auch, dass wir uns nach wie vor in einer unsicheren Schaukelbörse befinden, so dass vorerst ein geradliniger Trend nicht auszumachen ist. Allerdings kommt von der Jahreszyklik ab Mai nun ein negatives Vorzeichen zum Gesamtbild hinzu.

Blick auf die EZB gerichtet

Ein wichtiger Termin in dieser Woche ist die Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag und dabei die Frage: Wird eine Änderung der Zinspolitik verkündet oder der aktuelle Kurs beibehalten? Die Marktteilnehmer sind hierzu unterschiedlicher Auffassung. Speziell vor dem Hintergrund, dass Sorgen um deflationäre Tendenzen immer wieder für die Hoffnung auf eine weitere Zinssenkung sorgen. Wahrscheinlich ist eine abermalige Zinssenkung in dieser Woche allerdings nicht, zumindest rechnen nicht viele Akteure damit. Es könnte aber durchaus sein, dass sich dennoch Enttäuschung über die Beibehaltung des aktuellen Zinsniveaus in einem erneuten Verkaufsimpuls entlädt.

Hausse weit fortgeschritten?

Seit dem Tief nach dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2009 haben wir mittlerweile rund fünf Jahre Hausse hinter uns. Alleine dieser Zeitraum mahnt zwar noch nicht zur Vorsicht, betrachtet man sich aber in diesem Zusammenhang langfristige Indikatoren, so lässt sich durchaus erkennen, dass sich die Aktienmärkte allmählich in einer gefährlichen Höhe befinden. Ein anderes Anzeichen für ein baldiges Ende eines Bullenmarktes sind auch zunehmende Übernahmeaktivitäten. In der Regel finden solche „Mergers & Acquisitions“ am Ende von Haussetrends vermehrt statt. Auch hier bietet es sich also an, auf vermehrte Übernahmeaktivitäten zu achten, möchte man ungefähr wissen, wie der Zustand des Marktes ist. Last but not least spricht auch die Jahreszyklik im kurz- bis mittelfristigen Bereich derzeit nicht für steigende Notierungen, so dass ein neues Hoch im Dax in den kommenden Wochen nicht sehr wahrscheinlich ist. Aber auch solche Phasen lassen sich mit strukturierten Produkten durchaus erfolgreich handeln.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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