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Entwickelt sich eine Blase?

Dienstag, 20. Mai 2014 um 10:16

Von Stephan Feuerstein
In Erwartung einer weiteren geldpolitischen Lockerungsmaßnahme durch die EZB hatten die Aktienmärkte bis Mitte der vergangenen Woche noch einmal ordentlich zugelegt und dem Dax dabei ein neues Allzeithoch beschert. Einige Tage später und einige Punkte tiefer stellt sich die Frage, ob es sich bei dem Ausbruch auf ein neues Allzeithoch vielleicht doch um ein Fehlsignal gehandelt hat. Denn einsetzende Kaufdynamik war bislang nicht gerade zu erkennen!

Augen auf die EZB gerichtet

Bereits klar im Vorfeld der nächsten Sitzung der Europäischen Zentralbank reagieren die Anleger auf die erwartete Zinssenkung. So haben Spekulationen um eine weitere Lockerung der Geldpolitik den Dax zunächst auf ein neues Allzeithoch getrieben. Dieser positive Einflussfaktor steckt nun aber bereits in den Notierungen und sorgt daher nicht für weitere Kauflaune. Im Gegenteil, offenbar scheint sich in den Köpfen der Akteure auch die Möglichkeit breit zu machen, dass eine weitere Lockerung der europäischen Geldpolitik eventuell auch ein Anzeichen für eine nicht ganz so stabile Konjunkturerholung darstellen könnte. Sollte also die EZB um Mario Draghi Anfang Juni nicht das liefern, was in den Kursen steckt, dürfte die Enttäuschung der Anleger in fallenden Kursen messbar werden.

Wie bereits erwähnt, ist in den Kursen die nächste Zinssenkung mehr oder weniger bereits enthalten. Kampf gegen deflationäre Tendenzen hat sich Notenbankchef Draghi auf die Fahnen geschrieben. Allerdings führt die extreme Niedrigzinspolitik auch zu eigenartigen Auswüchsen, die sich zu einer wunderbaren Blase entwickeln können. So wird in Deutschland aufgrund der niedrigen Zinsen gebaut, als ob es morgen keine Steine und keinen Mörtel mehr gäbe. Eine Blase am Immobilienmarkt ist daher kein unwahrscheinliches Szenario und könnte sich irgendwann entsprechend sehr negativ bemerkbar machen. Andererseits ist das Bedürfnis einiger Anleger nach Sicherheit nachvollziehbar, was sich auch am Goldpreis erkennen lässt. Nach dem Absturz der vergangenen Jahre stabilisiert er sich seit einigen Monaten in der Region um 1.300 US-Dollar und damit am seit Anfang des Jahrtausends bestehenden Aufwärtstrend. Sollte der Aktienmarkt – nicht zuletzt aufgrund der negativen, saisonalen Etappe – in den nächsten Wochen weiter schwach tendieren, könnte der Goldpreis wieder einer der Profiteure sein!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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