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Kein Kurseinbruch bei Platin-Metallen

Dienstag, 1. Juli 2014 um 12:59

Von Marc Nitzsche
Wie von uns vermutet, war es letztlich nur eine Frage der Zeit, wann der Streik der Minen-Arbeiter in Südafrika sein Ende findet. Diese Vorhersage ist mittlerweile eingetroffen. Auf der anderen Seite blieb der von vielen Marktteilnehmern erwartete Preis-Kollaps bei den Platin-Metallen bislang aus. Aber warum kam es eigentlich nicht zu der als annähernd sicher geltenden Kurs-Reaktion?

Zusätzliche Kostenlast für Minen-Betreiber

Hintergrund dürfte unter anderem die Annahme sein, dass die Platin-Metall-Produzenten die durch den Tarifvertrag weiteren Kostensteigerungen über höhere Preise für Platin und Palladium an die Kunden weitergeben werden. Zudem wird es selbst nach der bereits erfolgten Rückkehr der Angestellten an ihre Arbeitsplätze noch mehrere Monate dauern, bis der Ausstoß wieder auf das vorherige Niveau hochgefahren ist. Und nicht zuletzt drohen auf Grund der (Teil)-Schließungen von Minen und dem damit verbundenen Abbau von Arbeitsplätzen womöglich gleich der nächste Arbeitskampf, da die militante AMCU damit sicher nicht ohne weiteres einverstanden ist.

Insofern sollte das Angebot an Platin-Metallen bei einer robusten Nachfrage durch die Auto-Industrie weiter knapp bleiben, zumal die Produzenten im Kap-Staat ihre Vorräte nahezu vollständig verkauft haben, um den Markt auch während des Streiks bedienen zu können. Außerdem hatte sich das Ende des Ausstandes bereits länger angekündigt, wodurch die Platin- und Palladium-Kurse schon zuvor unter Druck gerieten. Von daher dürften die Notierungen bis zu einer endgültigen Lösung des Ukraine-Konflikts tendenziell seitwärts laufen.

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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