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Geo versus Öko

Dienstag, 29. Juli 2014 um 09:16

Von Stephan Feuerstein
Die Hausse seit dem Einbruch nach der Finanzkrise war getrieben durch niedrige Zinsen und zusätzliche „Konjunkturhilfsprogramme“. Während letztere vor allem in den USA auslaufen beziehungsweise bereits beendet sind und man sich nach und nach auf eine Zinswende nach oben einstellt, hinkt Europa noch etwas hinterher. Insgesamt sind die ökonomischen Rahmenbedingungen, die für die Hausse-Bewegung verantwortlich waren, immer noch vorhanden und sollten sich auch weiterhin unterstützend auswirken. Zumindest mittelfristig. Denn kurzfristig lassen sich auch Probleme ausmachen!

Kriegerische Auseinandersetzungen belasten

Ob nun die Krise in der Ukraine, die mit dem großen Nachbarn Russland durchaus eine beachtliche Brisanz annehmen kann oder aber auch das jüngste Problemfeld Israel / Gazastreifen – derzeit drängen sich vor allem geopolitische Schwierigkeiten nach vorne und überdecken damit an der Börse die zuvor genannten, positiven Rahmenbedingungen. Damit verwundert es einerseits nicht, dass der Dax bereits seit Mitte Juni den Rückwärtsgang eingelegt hat. Andererseits verwundert es aber sehr wohl, dass der Dow Jones, der Nasdaq 100 oder auch der S&P 500, also alle drei großen US-Indizes, dies nicht gemacht haben. Erst zum Ende der vergangenen Woche hat sich ein kleines Anzeichen für Schwäche erkennen lassen. Sollten sich die momentanen, geopolitischen Problemfelder weiter zuspitzen, dürften auch die großen US-Indizes reagieren – und dann eventuell sogar das nachholen, was der Dax bereits ein Stück weit „vorausgegangen“ ist. Gerade im Hinblick auf die aktuellen Schwierigkeiten ist daher Vorsicht kein Zeichen persönlicher Schwäche!

Wir hatten an dieser Stelle bereits in der vergangenen Woche darauf aufmerksam gemacht, dass der breite Markt mit den führenden Indizes etwas auseinanderläuft. So zeigen der Russell 2000 oder auch der Nasdaq Composite klar nach unten, während Dow Jones oder Nasdaq 100 noch nach oben tendieren. Nun kommt mit dem August und dem September auch die saisonal gefährliche Phase, die im Durchschnitt der vergangenen 34 Jahre mit Abstand nicht nur das schlechteste, sondern im Dax auch als einziger Abschnitt ein negatives Ergebnis hervorgebracht hat. Die Gefahr, dass es in den kommenden Wochen zu weiter schwächeren Notierungen kommt, ist momentan also nicht zu unterschätzen!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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