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Immer noch Gelegenheiten?

Dienstag, 12. August 2014 um 07:32

Von Stephan Feuerstein
Als wollte der August in diesem Jahr einmal mehr unter Beweis stellen, dass er neben dem September mit Abstand der schlechteste Börsenmonat ist, ging es auch entsprechend steil bergab. Bereits im Juli war die Bewegung gen Süden eingeläutet worden, die auch trotz der Erholung seit Freitag immer noch anhält. Vor allem im Hinblick, dass die saisonal „schwierigen“ Monate mit dem August gerade erst begonnen haben, lassen die Befürchtung zu, dass es nach einer kleinen Zwischenerholung doch noch einmal nach unten gehen könnte. So sehen vor allem die langfristigen Chartbilder momentan durchaus „angespannt“ aus!

US-Konjunktur im Aufwind

Entgegen den negativen Vorgaben in Bezug auf die Saisonalität zeigen sich die jüngsten Fundamentaldaten zur US-Konjunktur überraschend robust. So konnte das US-Bruttoinlandsprodukt um kräftige 4 Prozent zulegen. Auch der ISM-Index offenbart mit einem Stand von 57,1 Punkten ein expansives Niveau. Grund genug für die US-Notenbank den Weg in die „Normalität“ weiter fortzusetzen und die Unterstützungsprogramme zurückzufahren. Der eine oder andere Akteur wird im Hinblick auf die festeren Konjunkturdaten sicherlich die Befürchtung haben, dass die FED nun eventuell doch eher als später an der Zinsschraube dreht und damit eine Epoche steigender Zinsen einläutet. Vielleicht mag das auch ein Mosaikbaustein beim jüngsten Abwärtsdruck gewesen sein. Insgesamt sollte aber der Beginn einer Zinswende am Aktienmarkt noch nicht zu einer Trendwende führen. Zumindest, wenn die Zinswende von unten nach oben ist!

Geopolitischer Druck

Eines der Dinge, welches die Akteure an den Weltmärkten wirklich ungern mögen, ist Unsicherheit. Davon gibt es momentan aber jede Menge. Durch die weltweite Vernetzung haben auch ferne Auseinandersetzungen Auswirkungen auf die hiesigen Kurse. Und hier gibt es derzeit durchaus einen breiten Strauß der Unsicherheiten. Neben der militärischen Auseinandersetzung im Gazastreifen drückt zunehmend auch das Geschehen in der Ukraine und damit verbunden auch die zunehmende Verschärfung des Tons mit Russland auf das Gemüt der Anleger. Die Befürchtung, dass man sich wieder auf einen Kalten Krieg zu bewegt, sorgt dementsprechend auch an der Börse nicht für Jubelgesänge. Solange also die Unsicherheit auf breiter Front vorhanden ist, solange besteht die Gefahr weiterer Einbrüche!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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