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Was macht der Euro?

Montag, 25. August 2014 um 07:58

Von Stephan Feuerstein
In der vergangenen Woche schauten Anleger weltweit gespannt auf US-Notenbankchefin Janet Yellen. Man erhoffte sich zum Wochenschluss etwas mehr Klarheit über den künftigen Verlauf der US-Zinspolitik und damit auch insgeheim eine klare Ansage, wann die Zinswende eingeläutet werden soll. Doch ganz in der Tradition des Vor-Vorgängers Alan Greenspan äußerte sich die oberste US-Währungshüterin mit eher kryptischen Aussagen, die viel Interpretationsspielraum zulassen und damit wenig Klarheit mit sich bringen. An den Aktienkursen selbst konnte man die Reaktion der Anleger durchaus ablesen, denn diese pendelten nach und nach aus. Damit bleibt aber nur auf den ersten Blick Ungewissheit. Aller Voraussicht nach wird die Zinswende in nicht allzu ferner Zukunft eingeläutet werden, da bereits die US-Konjunkturprogramme klar zurückgefahren wurden. Dass sich der Markt darauf bereits eingestellt hat, lässt sich unschwer am Euro gegenüber dem US-Dollar ablesen!.

Die Interpretation der Aussagen der geldpolitischen „Taube“ Yellen war offenbar nicht so ganz „taubenhaft“, so dass der Euro seine Talfahrt weiter fortsetzte. Durch die Erwartung steigender Zinsen in den USA bei vorerst noch sehr niedrigen Zinsen in Euroland sollte der US-Dollar ein Profiteur sein beziehungsweise die europäische Gemeinschaftswährung den Trend gen Süden weiter fortsetzen. Dabei sollte es auch nicht verwundern, wenn der Euro in den kommenden Wochen die Tiefpunkte des Vorjahres in der Region um rund 1,2750 angreift.

Geopolitische Risiken bleiben

Ein weiteres Füllhorn der Unsicherheit bietet nach wie vor das Geschehen in der Ukraine, da hier Ost und West in einer Form aufeinandertreffen, die schon wieder ansatzweise an das Gebaren des Kalten Krieges erinnert. Wie dem auch sei, in jedem Fall sorgt die Auseinandersetzung dort bei den Akteuren an den Börsen keinesfalls für Kauflaune. Ganz im Gegenteil, könnte eine weitere Zuspitzung auf der weltpolitisch großen Bühne an den Aktienmärkten rasch einen erneut heftigen Verkaufsimpuls mit sich bringen, so dass Vorsicht aktuell sicherlich angebracht ist.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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