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Verknappung als Reaktion auf Ölpreis-Verfall?

Montag, 25. August 2014 um 14:50

Von Marc Nitzsche
Seit nunmehr rund acht Wochen befinden sich die Öl-Preise fast schon im freien Fall. Unter dem Strich verbilligte sich das schwarze Gold bereits um etwa 12 Prozent. Angesichts dieser Abwärts-Dynamik verwundert es nicht, dass Forderungen hinsichtlich einer Reduzierung der Ausstoßquote seitens der OPEC immer lauter werden, um ein Gegengewicht zur Verdopplung der libyschen Öl-Produktion in den vergangenen Monaten auf aktuell 562.000 Barrel täglich zu schaffen. Aber wie realistisch ist eine zeitnahe künstliche Angebotsverknappung durch das Kartell eigentlich?

Zumindest zur Stunde sieht die Organisation der Öl-Exporteure diesbezüglich noch keinen Handlungsbedarf, da man darauf baut, dass die Nachfrage ab Herbst dank saisonaler Effekte und einer auch weiter robust wachsenden Weltwirtschaft wieder anzieht. Abgesehen davon wird selbst das mittlerweile erkennbar niedrigere Preis-Niveau als nach wie vor fair für die Produzenten erachtet. Auf der anderen Seite wies die OPEC aber auch darauf hin, dass sich Staaten wie Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuweit sehr wohl auf eine geringere Förderung verständigen könnten, sofern die Notierungen nachhaltig unter die Marke von 100 US-Dollar abrutschen.

Auch wenn ein Fass OPEC-Öl am vergangenen Dienstag für weniger als 99 Dollar zu bekommen war, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Dauerhaftigkeit dieses Kursniveaus angesichts der diversen Krisen in wichtigen Erzeuger-Ländern trotz der insgesamt üppigen Versorgungslage nicht übermäßig hoch. Und passiert dies dennoch, dürfte die OPEC wohl handeln!

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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