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Mehr Impulse durch Geldpolitik?

Dienstag, 2. September 2014 um 15:18

Von Stefan Böhm
Russland möchte weiterhin seinen Einfluss in der Ukraine durchsetzen und die neuen Sanktionen der Europäischen Union sollen den wirtschaftlichen Preis für den Kreml weiter nach oben treiben. Obwohl die Ukraine-Krise weiter eskaliert, blieben die Märkte davon eher unberührt. In den kommenden Tagen rechne ich jedoch mit Turbulenzen. Ob dann mehr die Ukraine-Krise oder die Vielzahl an Konjunkturdaten und Notenbanksitzungen im Vordergrund stehen, bleibt abzuwarten.

Die Ukraine-Krise besitzt das Potential, die Konjunkturerholung in der Eurozone nachhaltig abzubremsen. Vor allem wenn sich das Investitionsklima verschlechtert. Ich rechne aber nicht damit. Denn die großen Wirtschaftsblöcke Nordamerika und Ostasien sind davon relativ unberührt. In den USA gewinnt die Konjunktur immer mehr an Fahrt, wie die jüngsten Wirtschaftsdaten zeigen. In Bezug auf Ostasiens Taktgeber China wächst die Hoffnung, dass Peking mehr für die Wachstumsförderung tut. Der konjunkturelle Tiefpunkt könnte daher im Reich der Mitte durchschritten sein. Das sind gute Aussichten für deutsche Exporte.

Draghi bleibt auf Gaspedal

Mario Draghi, Chef der EZB, will weitere Maßnahmen zur Bekämpfung des Deflationsdrucks ergreifen. Dadurch soll ein neuer Konjunktureinbruch verhindert werden. Auch wenn die EZB-Sitzung am Donnerstag voraussichtlich noch keine Beschlüsse in dieser Hinsicht bringen wird, wird Draghi seine Pläne in der Pressekonferenz nochmals betonen. Der Rückgang der Inflationsrate in der Eurozone auf ein neues Tief von +0,3 Prozent im August liefert ihm für seine Entscheidungen weitere Argumente. Für den Aktienmarkt wäre dies positiv. Daneben werden die Börsen weltweit aber voraussichtlich vor allem von neuen US-Konjunkturdaten beeinflusst, denn jeden Tag stehen wichtige Zahlen an. Vor allem die Arbeitsmarktdaten am Freitag könnten die Märkte bewegen.

Fazit:Anleger warten ab, was diese Woche bringt. Bei einem Bruch des Widerstandes bei 9.600 Punkten kann es zwar kurzfristig weiter nach oben gehen, mittelfristig rechne ich aber beim Dax nur mit einer Seitwärtsbewegung.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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