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Kein Ende in Sicht

Dienstag, 30. September 2014 um 14:34

Von Stephan Feuerstein
Der Euro befindet sich seit Monaten auf Talfahrt. Durch die lockere Zinspolitik der US-Notenbank nimmt die Nachfrage nach der Gemeinschaftswährung tendenziell eher ab. Vor allem im Verhältnis zum US-Dollar fällt dies besonders auf, da die Anleger in den USA von einer eher früher als später einsetzenden Zinswende nach oben ausgehen. Genau diese Konstellation dürfte dem Euro vorerst keinesfalls auf die Beine helfen. EZB-Chef Draghi hat erst jüngst noch einmal bekräftigt, dass er alles tun wolle, um eine Deflation zu verhindern. Mit anderen Worten: Die Zinsen dürften hierzulande noch für einen längeren Zeitraum auf dem aktuell historisch niedrigen Niveau bleiben. Eine Erholung im Währungspaar Euro gegenüber dem US-Dollar wäre daher auch nur von kurzfristiger Natur, mittelfristig sollte sich die Gemeinschaftswährung eher noch weiter nach unten orientieren.

Anleger kurzfristig eingestellt

War der Dax noch bis Mitte September im „Feiermodus“, macht sich allmählich etwas Ernüchterung breit. Hintergrund sind erneut aufflammende Krisenängste. Daneben sorgten zum Wochenauftakt auch schwächere Konjunkturdaten für Zurückhaltung unter den Anlegern. Damit wird deutlich, dass momentan viele Akteure eher kurzfristig orientiert agieren und dem Index momentan noch keinen weiteren, langfristigen Anstieg zutrauen. Genau diese Einstellung sollte aber vorerst weitere Erholungstendenzen immer wieder im Bereich des bisherigen Allzeithochs beziehungsweise bereits schon darunter in sich zusammenfallen lassen. Momentan scheint aber der Druck nach unten wieder etwas zuzunehmen, so dass ein abermaliger Rücksetzer bis zum Tief von Ende Juli bei rund 8.900 Punkten kein unwahrscheinliches Szenario ist.

Dass „Krise“ nicht unbedingt mit „steigendem Ölpreis“ gleichzusetzen ist, zeigt der Verlauf der vergangenen Monate. So fällt der Ölpreis weiter und zeigt sich damit von dem einen oder anderen Konfliktherd unbeeindruckt. Vielmehr scheint das hohe Angebot an Öl auf dem Preis zu drücken. Selbst die Ankündigung der OPEC, dass man die Förderquoten senken möchte, konnte nur einen sehr kurzfristigen Effekt erzielen. Insgesamt zeigt die Richtung daher aktuell weiter nach unten, eine Trendwende nach oben ist momentan nicht auszumachen.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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