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Angst geht um

Donnerstag, 16. Oktober 2014 um 14:11

Von Wolfgang Braun
Die Börsen stehen unter Druck, der Dax muß seinen schärfsten Einbruch seit dem Crash im Jahr 2011 hinnehmen. Ein ganzes Bündel an Gründen wird für den Absturz angeführt: Zum einen die politischen Krisen rund um die Welt, die Angst vor einer unkontrollierten Ausbreitung von Ebola, eine frühzeitige Zinsanhebung in den USA und eine desolate Charttechnik. Am meisten belasten aber konjunkturelle Sorgen um Europa, nachdem es zuletzt eine Reihe schwacher Wirtschaftsdaten gegeben hat. Vor allem Deutschland scheint seine Rolle als Zugpferd einzubüßen und nun mit in den Abwärtsstrudel der Währungszone gerissen zu werden. Die Wachstumsprognose für die Bundesrepublik für das laufende und das kommende Jahr wurde auf gut 1 Prozent gekappt.

Weiter zu optimistisch?

In einem Umfeld mit verhaltenem Wachstum könnten die Unternehmen wahrscheinlich gut bestehen und ihre Gewinne halbwegs stabil halten. Für den Dax ergäbe das ein günstiges KGV von 12. Der starke Börseneinbruch deutet aber darauf hin, daß auch die neuen Prognosen noch zu optimistisch sind. Schon in der Finanzkrise 2009 hatten sich die Wirtschaftsinstitute nicht mit Ruhm bekleckert: Den konjunkturellen Einbruch hatte kein Experte auf dem Radar. Es stellt sich also die Frage, wie tief die Konjunktur fallen kann?

Tiefe Rezession unwahrscheinlich

Derzeit herrscht Angst, daß selbst die extrem lockere Geldpolitik der EZB den Rutsch in eine Abwärtsspirale nicht stoppen kann. Allerdings gab es vor nicht allzu langer Zeit auch Stimmen, die dem Bemühen der US-Notenbank zur Ankurbelung der US-Konjunktur kaum Chancen gaben. Inzwischen sind die Vereinigten Staaten wieder auf Wachstumskurs. Der stabile Arbeitsmarkt ist eine gewisse Stütze für die deutsche Konjunktur. Dazu erhöht der Einbruch beim Euro die Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Wirtschaft. Sollte sich die Lage weiter anspannen, ist zudem mit einem Eingriff der Politik zu rechnen. Schon jetzt werden die Forderungen nach zusätzlichen staatlichen Investitionen lauter. Eine tiefe Rezession halte ich daher für unwahrscheinlich.

Wolfgang Braun ist Chefredakteur des Börsenbriefs „Aktien-Strategie“. Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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