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Achterbahnfahrt beendet?

Dienstag, 21. Oktober 2014 um 08:18

Von Stephan Feuerstein
Hierzulande rumort es etwas in der großen Koalition, da die Abschwächung der Konjunktur Begehrlichkeiten weckt. Damit schwächelt auch Deutschland etwas. Die erschreckend schlechten Quartalszahlen von IBM offenbaren, dass auch am Aktienmarkt momentan eher „Saure-Gurken-Zeit“ angesagt ist beziehungsweise der jüngste Einbruch nicht so ganz übertrieben scheint. Natürlich ergeben sich mit jeder Korrektur wieder langfristige Einstiegskurse, denn die Aktienkurse eilen den fundamentalen Bewertungen manchmal für Monate voraus – oder eben hinterher. André Kostolany verglich dies einmal treffend mit einem Hund (Aktienkurs) und seinem Herrn (fundamentale Bewertung). Der Hund rennt beim Spazierengehen manchmal weit voraus und dann auch wieder weit hinterher. Die faire Bewertung stellt der Herr dar, der deutlich konstanter daherkommt.

Konjunktursorgen bleiben erhalten

Wenngleich sich der Aktienmarkt zum Wochenauftakt nach der US-Eröffnung zunächst etwas stabilisieren konnte, scheint die freundliche Tendenz vom Wochenschluss nur eine technische Erholung (in Form eines Short Squeeze) in einem nach wie vor abwärts gerichteten Trend darzustellen. So drücken nun auch bei den zuletzt noch vorhandenen Optimisten die Konjunktursorgen auf das Gemüt. Es bleibt daher abzuwarten, ob die „Schnäppchenjäger“, welche in der vergangene Woche zugegriffen haben, bereits ein glückliches Händchen bewiesen haben. In jedem Fall bleibt es bei den aktuellen Schwankungen extrem schwierig, den Markt erfolgreich zu handeln – vor allem, wenn die Positionen auch noch gehebelt sind. Hier scheint momentan weniger mehr, so dass es sich vielleicht doch eher anbietet, von der Seitenlinie aus auf einen günstigen, mittelfristigen Einstieg zu warten. Dazu dürften die aktuellen Schwankungen aber noch zu hoch sein, um sich auch einigermaßen sinnvoll absichern zu können.

In diesem Jahr hat sich der Dax ganz grob an den üblichen Jahresverlauf gehalten, im Detail lagen die Auf- und Abschwünge aber nicht in den sonst üblichen Monaten. Vor allem ab Oktober hellt sich das Bild eigentlich auf. Wir rechnen nach wie vor damit, dass sich der Index vorerst weiter von der üblichen Zyklik abkoppelt und dass es erst im späteren Jahresabschnitt zu einer dann wieder freundlichen Tendenz kommt. Momentan ist hierfür noch viel zu viel Unsicherheit in den Köpfen der Anleger!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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