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Blick über den Tellerrand

Dienstag, 18. November 2014 um 09:02

Von Stephan Feuerstein
Wenn sich die Bilanzsaison dem Ende nähert, richtet sich der Blick der Anleger wieder verstärkt auf Konjunkturindikatoren. Hier sind die Akteure momentan gespalten, da das deutsche Bruttoinlandsprodukt von Juli bis September um nur 0,1 Prozent zulegen konnte. Andererseits sieht es ganz danach aus, als ob in den USA der Aufschwung gelingt. So wurden die zahlreichen Konjunkturprogramme, welche den Markt mit Liquidität geflutet hatten, mittlerweile zurückgefahren, so dass es nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint, bis es auch zu einer Zinsanhebung in den USA kommen wird.

Geopolitische Impulse in ruhigen Zeiten

Speziell in Zeiten, in denen nur wenige Daten anstehen, richtet sich der Blick der Anleger gerne auch einmal über den Tellerrand hinaus. In diesen Zeiten werden dann geopolitische Krisenmeldungen mehr Gewicht beigemessen, so dass es durchaus sein kann, dass der Dax in dieser Woche von dieser Seite den einen oder anderen Impuls erhält. Daneben könnten aber auch Impulse von der Euro Finance Week kommen, auf der sich die Elite der Finanzbranche trifft. In der Vergangenheit hatte beispielsweise Mario Draghi solche Veranstaltungen gerne für ein Statement genutzt, um eine entsprechende Reaktion an den Märkten hervorzurufen. Man darf also gespannt sein. Letztendlich ist der Euro nach wie vor auf Talfahrt. Aktuell zwar extrem überverkauft, würde das Währungspaar bei klaren Aussagen entsprechend reagieren! Wenngleich fundamental eine Trendwende nicht auszumachen ist.

Jahresendrallye: ja, nein, vielleicht?

So richtig ist man sich nicht einig darüber, ob sie nun kommen wird oder nicht. Die Rede ist von der Jahresendrallye. Und genau dies ist auch gut so, denn wenn alle davon ausgehen würden, dann würde sie ja ohnehin nicht zu erwarten sein. Interessant wird dieses Phänomen aktuell, wenn der Dax noch einmal kurzfristig ein paar hundert Punkte nachgibt. In diesem Fall dürften die Bären in den Medien wieder Oberwasser bekommen. Sollte es zu so einer Tendenz kommen und ab Ende November eine Jahresendrallye als geradezu utopisch gelten, dann scheint ein guter Zeitpunkt gekommen zu sein, um sich genau für diese zu positionieren. Insgesamt würde es uns jedenfalls nicht überraschen, wenn der DAX zum Jahreswechsel über dem aktuellen Kursniveau notiert. Ob man das nun als Jahresendrallye bezeichnen mag oder nicht, ist dabei eigentlich egal.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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