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Was ist jetzt die richtige Strategie?

Mittwoch, 3. Dezember 2014 um 08:48

Von Stephan Feuerstein
Die Sache mit der Börsenstimmung ist immer wieder interessant. Schließlich empfiehlt es sich in vielen Fällen, genau das Gegenteil von dem zu tun, was die Mehrheit der Marktteilnehmer vorhat. „Antizyklisches Handeln“ nennt man diese Vorgehensweise, die – wie bereits erwähnt – oftmals, aber eben nicht immer sinnvoll angewendet werden kann. Manchmal ist es auch klug, mit der Masse ein Stück weit mitzuschwimmen. Man kann aber aus dem Verhalten der Masse auch ein gewisses Potential ausloten, das ein Kurs noch vor sich haben könnte (oder eben auch nicht)!

Ähnlich wie die Schokoladennikoläuse scheint auch die Jahresendrallye im Dax in jedem Jahr eher zu starten – zumindest, wenn man den einen oder anderen Börsenbericht mitverfolgt. Gehen wir tatsächlich auf den Jahreswechsel allmählich zu, ist von der Jahresendrallye nichts mehr zu lesen. Dies mag aber auch daran liegen, dass der Dax an der runden Zahl von 10.000 Punkten zunächst gescheitert ist. Es ist nach dem deutlichen Kursgewinn der vergangenen Wochen nicht unwahrscheinlich, dass der Index in den nächsten Tagen noch etwas zurückkommt. Wenn dann die Crash-Propheten wieder langsam aus der Deckung kommen beziehungsweise die zuvor erwähnte Jahresendrallye öffentlich abgeschrieben wird, dann wird das Thema „Antizyklisches Handeln“ wieder interessant. Was sich einfach liest, stellt sich aber in der Realität umso schwieriger dar. Denn wider besseren Wissen lässt man sich doch von der Stimmung der Masse gerne anstecken. Denken Sie daran, wenn wieder alle in eine Richtung laufen.

Öl dürfte weiter günstig bleiben

An der Tankstelle ist der Einbruch beim Öl bislang leider nur in kleinen Schritten angelangt, an den Börsen fällt der Ölpreis hingegen weiter wie ein Stein. Interessanterweise hatten sich die zwölf Opec-Mitgliedsstaaten vergangenen Donnerstag trotz des Preisverfalls am Ölmarkt nicht auf eine Kürzung der Fördermenge geeinigt. Dies ist nach dem doch sehr deutlichen Einbruch durchaus etwas ungewöhnlich und lässt darauf schließen, dass von Seiten der Opec selbst in absehbarer Zeit kein Kaufimpuls kommen wird. Wenngleich der Ölpreis in den kommenden Wochen zwar nicht in diesem Tempo an Wert verlieren wird, dürfte er sich zumindest auf niedrigem Niveau halten.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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