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2015 – ein gutes Aktienjahr?

Dienstag, 23. Dezember 2014 um 08:12

Von Stephan Feuerstein
„An der Aktie hat auch in diesem Jahr kein Weg vorbeigeführt“ ist oftmals zu lesen, wenn es um die Ausblicke für das kommende Jahr geht. Ja, denn die niedrigen Zinsen machen die Aktien als Anlageform besonders attraktiv. Und nein, denn die Bewegung des Gesamtmarktes war nun nicht unbedingt so, wie man es nach einer solchen Aussage vermuten könnte. Vermutlich wird der Dax das Jahr zwar mit einem Plus beenden, es war aber in jedem Fall bis zum Schluss keinesfalls eine klare Sache.

Optimistischer Ausblick

Der seit Wochen im Sinkflug befindliche Ölpreis dürfte im kommenden Jahr sicherlich seine Spuren hinterlassen. Weniger wie jüngst, als einige Akteure den fallenden Ölpreis in ein Anzeichen konjunktureller Schwäche umdeuteten, sondern vielmehr als Antriebsmotor. Niedrige Energiekosten lassen in jedem Geldbeutel – den Produzenten vielleicht einmal ausgenommen – prinzipiell mehr, so dass der niedrige Ölpreis als Konjunkturbeschleuniger im kommenden Jahr auch die Aktienkurse weiter nach oben ziehen dürfte. Daneben kommen noch ein paar „statistische Spielereien“ hinzu, die es aber durchaus in sich haben. Beachtenswert ist einerseits das „Fünferjahr“, das wir 2015 haben und das statistisch in der Regel mit steigenden Kursen glänzen kann. Daneben liegt in den USA ein pre-selection year, ein Vorwahljar vor, in welchem von der Regierung gerne „Geschenke“ gemacht werden. Diese bringen dann ebenfalls in der Regel positive Impulse für den Aktienmarkt. „Geschenke“ gibt es hierzulande von der Europäischen Zentralbank, die den Geldhahn weiterhin geöffnet hält und die Märkte dabei mit extrem billigem Geld versorgt. Die Kombination aus all dem sollte daher in 2015 für ein positives Jahr für die Anlageform Aktie führen.

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Was sich bislang sehr optimistisch anhört, verleitet gerne dazu, dass man sich das kommende Jahr als geradlinigen Trend vorstellt. Es wird auch 2015 viele Höhen und viele Tiefen geben. Auch hierfür gibt es viele Einflussfaktoren, die auch in diesem Jahr bereits immer einmal wieder für Druck gesorgt hatten. Neben der Auseinandersetzung mit Russland sorgt auch die Befürchtung um eine Zinswende in den USA immer wieder für Ernüchterung. Das dürfte auch im kommenden Jahr so bleiben, wenngleich der Trend insgesamt doch weiter nach oben zeigen sollte. Insofern bieten sich Rücksetzer einmal mehr als attraktive Einstiegsgelegenheiten an. Wir erwarten eine solche Phase bereits in den ersten Wochen des Jahres, die man daher nicht verpassen sollte.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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