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Unsicherheit bringt Gelegenheiten

Dienstag, 10. Februar 2015 um 08:46

Von Stephan Feuerstein
Einmal mehr bewegt Griechenland die Kurse an den Börsen. Fast scheint es die berühmte „never-ending story“ zu werden, die immer wieder ins Rampenlicht rückt. Allerdings bemerkte nun auch der Ex-US-Notenbankpräsident Alan Greenspan, dass er einen Austritt aus der Eurozone für unausweichlich hält. Wie dem auch sei, in jedem Fall sorgt das Thema Griechenland für gedrückte Stimmung und damit für fallende Kurse. Und genau damit wird es nun interessant!

Limit bei Erreichen streichen

In den vergangenen Wochen haben viele Marktteilnehmer den steigenden Kursen mehr oder weniger unbeteiligt hinterhergesehen und auf einen Rücksetzer zum Einstieg gewartet. Nun scheint dieser doch (kurzfristig) einzutreten und wie so oft dürfte dieser von vielen dann für einen Einstieg verpasst werden. Dies ist aber prinzipiell eine natürliche Sache, denn man lässt sich eben an der Börse in besonderem Maße von Angst und Gier leiten. Die Gier, doch noch tiefer zum Zuge zu kommen, verhindert dann den sinnvollen Einstieg. Betrachten wir uns die Situation einmal anders herum: Mit welchem Szenario rechnet man für die kommenden Wochen oder Monate und ab welchem Punkt wäre ein Einstieg als attraktiv zu werten (aber auch unter Berücksichtigung einer sinnvollen Absicherung). Da man das absolute Tief ohnehin in den seltensten Fällen erreicht, sollte der berühmte Spatz in der Hand dann vielleicht doch mehr als die Taube auf dem Dach wert sein. Dies bedeutet, dass man eben am ursprünglichen „Wunscheinstieg“ vielleicht doch besser festhält und das Limit bei Erreichen eben nicht zugunsten eines noch günstigeren Limits streicht. Das Ganze unter der Voraussetzung, dass die sonstigen Daten für steigende Notierungen sprechen! 

Gutes Börsenjahr

Natürlich wird auch 2015 nicht alles glatt laufen und Einflüsse wie aktuell Griechenland oder aber auch andere politische Krisenherde werden immer wieder ihre Impulse setzen. Insgesamt sind die Zinsen aber auf historisch niedrigen Niveaus, der Markt ist mit Geld geflutet, das angelegt werden will. Genau diese Liquidität sollte daher weiter an den Aktienmarkt drängen, da es hier eben noch attraktive Renditen gibt. Anlegern, die gerne Statistiken bemühen, ist sicherlich aufgefallen, dass es sich zudem noch um ein „Fünfer-Jahr“ handelt, das ebenfalls in der Regel positiv verläuft. Und schließlich ist es auch noch ein US-Vorwahljahr, in dem die US-Regierung in der Regel Geschenke verteilt, die dann ihre Wirkung im US-Wahljahr entfalten. Zumindest werden die politischen Daumenschrauben in der Regel in Nachwahljahren angelegt, so dass von dieser Seite ebenfalls kein Störfeuer kommen sollte. Es gibt also durchaus Punkte, die für ein sehr freundliches Börsenjahr sprechen, so dass sich ein möglicher Rücksetzer tatsächlich zum Aufbau einer Long-Position anbietet. 

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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