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Gen-Saatgut bei US-Farmern unbeliebter

Donnerstag, 19. Februar 2015 um 08:52

Von Marc Nitzsche
In den USA schwören die meisten Farmer bereits seit Jahren auf genetisch verändertes Saatgut. Kein Wunder: Immerhin bietet die Verwendung solcher Samen gleich eine Vielzahl gewichtiger Vorteile wie höhere Flächen-Erträge oder die Vermeidung von Ernte-Einbußen, da die Pflanzen widerstandsfähiger gegen Schädlinge, Krankheiten und schlechte Wetter-Verhältnisse werden, um nur die wichtigsten Pluspunkte zu nennen.

Konventionelle Pflanzen fast völlig verdrängt

Diese Vorzüge haben dazu geführt, dass Gen-Getreide in der Vereinigten Staaten seit der Jahrtausendwende einen Boom erlebt hat, der seinesgleichen sucht. 2014 wurden auf 94 Prozent der gesamten Soja- und 93 Prozent der Mais-Anbaufläche im Corn Belt genetisch veränderte Pflanzen kultiviert. Im Jahr 2000 waren es lediglich 54 respektive 25 Prozent. Nunmehr könnte es diesbezüglich allerdings zu einer Trendwende kommen. Denn mittlerweile liebäugeln wieder zunehmend mehr amerikanische Landwirte mit der Verwendung von konventionellem Saatgut.

Ökonomische Zwänge

Dabei sind nur die wenigsten Farmer von den Argumenten der Gen-Kritiker überzeugt, die in den vergangenen beiden Jahren erheblichen Zulauf erhalten haben. Vielmehr erfolgt der Wechsel aus wirtschaftlichen Gründen. Genetisch verändertes Saatgut ist nämlich wegen des Patentschutzes deutlich teuer als herkömmliche Samen. Und da sich die Mais- und Sojabohnen-Preise seit Mitte 2012 fast halbiert haben, ist der Anbau von Gen-Getreide trotz der erwähnten Vorteile nicht mehr rentabel. Für Anleger könnte es sich daher lohnen, auf steigende Mais- und Sojabohnen-Preise zu spekulieren!

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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