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Nicht uninteressant

Dienstag, 9. Juni 2015 um 10:50

Von Stephan Feuerstein
Man kann dem normalen Bürger sicherlich keinen Vorwurf machen, dass er bei der scheinbar niemals endenden Rettungsstory um Griechenland etwas die Details aus den Augen verloren hat. Bei den vielen Deadlines, die gesetzt und wieder verschoben wurden, stellt sich die Frage, ob auch die Politiker noch einigermaßen durchsteigen. Interessant ist die Vorgehensweise für den „Außenstehenden“ auf jeden Fall. Denn nicht zuletzt mit der jüngsten Verlegung des Zahlungstermins stellt sich sicherlich der eine oder andere schuldengeplagte Europäer die Frage, ob die Strategie des griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras doch vielleicht nicht ganz so falsch ist. Denn immerhin windet sich Griechenland mit jeder Vereinbarung und scheint dann doch einmal mehr nicht zu liefern. Als Konsequenz gibt es einen neuen „letzten“ Termin und das Spiel geht für den außenstehenden Beobachter wieder von vorne los.

Unklarheit beherrscht das Bild

Eines ist jedenfalls klar, Vertrauen baut man anders auf! In jedem Fall wird es aber so bleiben, dass Griechenland oder „Grexit“ das Geschehen an den Börsen weiterhin beeinflusst, da ein Ende dieses Problems aktuell nicht auszumachen ist. Dies wiederum macht die Situation aber auch schwierig zu kalkulieren, da bereits das Gerücht eines Austritts Griechenlands beispielsweise jüngst für äußerst heftige Reaktionen bei Euro oder auch an den Anleihemärkten gesorgt hat. Das Problem daran ist leider, dass sich derartige, heftige Impulse nicht berechnen lassen und daher eine sinnvoll geplante Strategie schnell zerstören können. Wir weisen daher seit April immer wieder darauf hin, dass der aktuelle Zeitabschnitt eher von Zurückhaltung geprägt sein sollte, da nach wie vor Unklarheit und Uneinigkeit über den weiteren Verlauf das Geschehen beherrscht!

Blick in die Türkei

Bei der Wahl in der Türkei am Wochenende hat die Regierungspartei AKP um deren Aushängeschild Recep Erdogan herbe Verluste einstecken müssen und dabei die absolute Mehrheit verloren. Offenbar fruchtete die Kampagne der Kurdenpartei HDP doch, die vor einer „Diktatur“ warnte. Interessant für den Anleger ist das Resultat an den Börsen. In diesem Fall am Devisenmarkt, da der Euro gegenüber der Türkischen Lira zum Wochenauftakt einen ordentlichen Satz vollzogen hat. Sollten sich weitere Risse im Regierungsgerüst von Erdogan offenbaren, dürfte die Lira weiterhin an Wert abgeben, so dass es bei aller Unsicherheit an den weltweiten Aktienmärkten aktuell interessant sein könnte, sich das Währungspaar Euro gegenüber der Türkischen Lira auf die Beobachtungsliste zu setzen!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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