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Ängste abgestreift

Dienstag, 21. Juli 2015 um 08:54

Von Stephan Feuerstein
Die Ängste, welche die Anleger in den vergangenen Wochen aufgrund der unsicheren Situation um Griechenland lähmten, sind offensichtlich wie eine große Last abgefallen. Mit einer raschen Aufwärtsreaktion wurde der gerade noch abgewendete Grexit gefeiert. Damit ist dieses Thema zunächst erst einmal vom Tisch. Allerdings sollte es nicht überraschen, wenn sich die griechische Schuldenkrise in ein paar Monaten erneut zurückmeldet. Dennoch sollte sich der Blick nun auf andere Einflussfaktoren richten. Da wäre zunächst die konjunkturelle Abschwächung in China in Verbindung mit dem jüngst erfolgten Einbruch der asiatischen Börsen. Das damit vernichtete Geld dürfte auch Spuren in der chinesischen Binnenkonjunktur hinterlassen. Allerdings ist auch davon auszugehen, dass die chinesische Regierung eine Vielzahl von Maßnahmen ergreifen wird, damit es ohne extreme Schwankungen weitergeht. Allerdings scheint es kein Fehler zu sein, diesbezüglich die deutschen Autobauer etwas im Auge zu behalten, da diese unter einem Rückgang der chinesischen Konjunktur doch deutlich zu leiden hätten.

Was machen die Zinsen?

Seit dem Amtsantritt der US-Notenbankchefin Janet Yellen wird um eine Zinsanhebung spekuliert. Auch wenn dies aktuell sicherlich konkreter als noch im Jahr ihres Amtsantritts 2010 der Fall ist, bleibt abzuwarten, ob damit wirklich eine große Zinswende losgetreten wird. Da die Zinsen in Japan und auch in Europa voraussichtlich noch lange Zeit auf dem aktuell extrem niedrigen Niveau bleiben werden, würde eine Zinswende mit deutlichen Anhebungen der US-Zinsen auch mittelfristig einen Wettbewerbsnachteil mit sich bringen. So ist davon auszugehen, dass nach einer Zinsanhebung der US-Dollar weiter stark beziehungsweise der Euro dagegen weiter schwach bleibt. Bereits jetzt ist der Kauf von US-Produkten im Vergleich zu beispielsweise Anfang 2014 deutlich teurer geworden. Es bleibt also abzuwarten, ob wirklich die große Zinswende kommen wird. Sollte der Markt hier kurzfristig überreagieren, gilt es wie immer einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht von der allgemeinen Hektik anstecken zu lassen!

Insgesamt gibt es zwar Gefahrenherde, die sich immer wieder bemerkbar machen dürften, bis Jahresende sollten Dax und Co. aber durchaus Potential für höhere Notierungen haben. Allerdings bietet es sich aus saisonaler Sicht an, den August und vielleicht auch den September noch abzuwarten, denn dann könnten sich noch einmal deutlich günstigere Einstiegsniveaus ergeben.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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