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Dienstag, 28. Juli 2015 um 09:22

Von Stephan Feuerstein
Aufmerksame Leser wissen, dass wir bei unseren Trading-Entscheidungen immer auch auf den Einflussfaktor Saisonalität achten. Mit der Kenntnis über den üblichen Verlauf einer Aktie, eines Index oder eines Rohstoffes lässt sich auf die eine oder andere Weise eine interessante Strategie konstruieren, sei es im Trading-, aber auch im Anlagebereich. 

Eine Möglichkeit, die eher in den Anlagebereich fällt, wäre es, die Erkenntnisse aus den saisonalen Auswertungen beispielsweise in einen Vermögensaufbausparplan einfließen zu lassen. So könnte man Anlegegelder in den Zeiträumen bündeln, verstärken oder eben auch vermindern, die aus der Saisonalität auf Gelegenheiten oder aber auch auf Gefahren hinweisen.

Auch wäre mit einer rein saisonal begründeten Strategie auf den deutschen Aktienmarkt im langfristigen Vergleich eine klare Outperformance gegenüber dem Dax möglich gewesen – bei einer sehr überschaubaren Anzahl von Trades beziehungsweise einem mehr als erträglichen Aufwand.

Gelegenheiten und Gefahren erkennen und nutzen

Elementar für den langfristigen Vermögensaufbau ist es, Gefahren zu vermeiden. Erst im zweiten Schritt steht die Steigerung des Gewinns. Hierzu gilt es aber, Gefahren zu erkennen. Mit Hilfe der saisonalen Erkenntnisse kann man am hiesigen Aktienmarkt beispielsweise den August und den September als „gefährliche“ Börsenmonate ausmachen. „Gefährlich“ insofern, als dass diese sowohl im kurz- als auch im langfristigen Vergleich ein ganz klar negatives Ergebnis hervorgebracht haben. Es bietet sich bei einer reinen Long-Strategie also an, in diesem Zeitraum Positionen entweder abzusichern oder sich von diesen zeitweilig zu trennen, möchte man sich an dieser saisonalen Strategie orientieren. Beim Traden lassen sich auch kurzfristige Short-Positionen aktiv aufbauen, um damit mögliche Rücksetzer umzusetzen.

Wenngleich sich dies nun alles sehr einfach und schlüssig anhört, sei dennoch ein kleiner Warnhinweis angebracht: Im kurzfristigen Fall isoliert betrachtet wird es niemals eine 100-prozentige Trefferwahrscheinlichkeit ergeben, erst beim Handel über längere Zeiträume stellen sich dann auch die Erfolge ein. Was mit einfacheren Worten bedeutet: Für August und September erwarten wir aus der saisonalen Auswertung zwar generell einen Rücksetzer, es gibt aber auch immer wieder Jahre, in denen man die Strategie aufgrund weiterer Einflussfaktoren kurzfristig umstellen muss. Darin liegt letztendlich aber der Reiz oder auch die Kunst, an der Börse langfristig erfolgreich zu sein.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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