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Milch-Kurserholung offenbar auf Sand gebaut

Donnerstag, 30. Juli 2015 um 13:23

Von Marc Nitzsche
Wer Mitte Januar dieses Jahres auf steigende Milch-Preise gesetzt hatte, sah sich in dieser Entscheidung bis Ende Mai bestätigt. Denn in den viereinhalb Monaten erreichten die Kurse, die zuvor von gut 18 auf unter 15,40 US-Dollar gefallen waren, wieder ihr Ausgangsniveau – aber nur, um im Anschluss auf aktuell rund 16,30 Dollar nachzugeben. Da der abermalige Schwächeanfall nicht grundlos erfolgte, spricht derzeit viel dafür, dass die Erholung auf Sand gebaut war.

Hohe Lagerbestände belasten China-Nachfrage

Verantwortlich für den jüngsten Preisrückgang war in erster Linie die zuletzt deutlich gesunkene Nachfrage in China, zumal das Land eigentlich einer der größten Importeure von Milchpulver ist. Als Ursache für die geringe Kaufbereitschaft vermuten Händler den Abbau der erdrückenden chinesischen Lagerbestände. Bis die Vorräte wieder ein gesundes Maß erreicht haben, dürfte sehr wahrscheinlich noch etwas Zeit ins Land gehen. Daher ist mit positiven Nachfrage-Impulsen bis auf weiteres wohl eher nicht zu rechnen.

Angebotsschub nach Aufhebung der EU-Quote

Erschwerend kommt hinzu, dass das Angebot aus Europa kräftig in die Höhe schnellen dürfte. Nach der Aufhebung der EU-Milch-Quote können die Landwirte ihre Ausstoßmenge frei wählen, ohne sich mit Strafzahlungen konfrontiert zu sehen. Angesichts des niedrigen Milch-Preises dürften viele Produzenten von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, um die sinkende Margen über eine höhere Menge auszugleichen. In einem derartigen Umfeld sollten Anleger Index-Zertifikate auf den Milch-Preis meiden wie der Teufel das Weihwasser!

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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