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Größter Preisverfall der Geschichte

Dienstag, 22. Dezember 2015 um 13:34

Von Bernd Niquet

Ich fange einmal mit einer provokanten Frage an: Was glauben Sie, kostet heute ein Sklave? Im Vergleich zu früher? Sie werden sicherlich antworten, dass heute Sklaverei überall verboten ist.

Wenn ich dann aber insistiere, würden Sie wahrscheinlich sagen: Heute bestimmt weit mehr als damals. Stimmt´s?

Es ist jedoch genau das Gegenteil der Fall. Bis ins 18. Jahrhundert hinein war der Kauf eines Sklaven eine große Investition, von der Summe her vergleichbar mit der in einen LKW heute. Es gab sogar Versicherungen dafür.

Heute kosten Kindersklaven in Asien umgerechnet 50 Euro und für die Bergwerke in Afrika, in denen die Metalle für unsere Handys abgebaut werden, etwa 200 Euro. Passiert diesen Sklaven bei einem Transport oder unter Tage etwas, lässt man sie einfach liegen, denn einen Arzt zu holen würde mehr kosten als ein neuer Sklave.

Die Preise für Sklaven haben sich im historischen Zeitablauf um schätzungsweise 99,95 Prozent ermäßigt, ihre Produktivität ist hingegen deutlich gestiegen.

Diese auseinandergehende Schere bildet einen wichtigen Pfeiler des Wohlstandes in der westlichen Welt.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest!

 

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet.

 

******* DAS ENDE EINES LANGEN ZYKLUS *** NEUES BUCH *******

Bernd Niquet, „IN TIEFSTEN SCHICHTEN“, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2015, 327 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-95744-926-9.

Am besten portofrei direkt beim Verlag bestellen: www.engelsdorfer-verlag.de/db/autorwerke.php

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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