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Gänzlich neue Zeiten vor uns?

Donnerstag, 14. Juli 2016 um 14:28

Von Bernd Niquet

Wie oft habe ich es schon erlebt – und Sie sicherlich auch – dass eine bestimmte wirtschaftliche Tatsache alles beherrschte, doch irgendwann plötzlich dann einfach wieder verschwunden ist, als habe es sie nie gegeben.

Kann sich noch jemand an die „Twin Deficits“ in den USA erinnern? Oder die Angst vor der Inflation? Dass zu viel Geld Inflation bedeutet? Oder die Kennzahlen für Staatsdefizite, wann es kritisch wird? Und was ist mit der vermeintlich verheerenden Wirkung hoher Zinsen? Jetzt sind die Zinsen Null und irgendwie immer noch verheerend – oder jetzt erst recht?

Und nehmen wir noch das gute alte Modell der Aktienbewertung per „Discounted Cash Flow“, nach dem sich der Aktienkurs aus der Höhe der diskontierten Zukunftsgewinne berechnet. Das hat – im Rahmen einer selbsterfüllenden Prophezeiung (?) – wunderbar funktioniert, als die Zinsen hoch waren.

Doch jetzt wird damit nicht mehr argumentiert. Kein Wunder, denn bei Zinsen von (nahezu) Null müssten die Kurse (nahezu) unendlich hoch stehen.

Ich kenne jemanden, der einen Indikator für den Aktienmarkt mit wenigen Einflussgrößen entwickelt hat, der vor kurzer Zeit eines seiner wenigen Verkaufssignale geliefert hat, die bisher allesamt richtig waren.

Ich habe den Indikator lange verfolgt und großen Respekt davor. Für das jetzige Verkaufssignal sind wohl steigende Rohstoffpreise verantwortlich, und ich weiß, dass nach Ansicht des Erfinders steigende Rohstoffpreise und/oder steigende Zinsen den Grund für jeden (!) bisherigen Kursverfalls am Aktienmarkt abgegeben haben.

Daraufhin habe ich dem Mann geschrieben, dass mir im Rahmen meiner eigenen wirtschaftlichen Logik eigentlich wohler wäre, wenn die Rohstoffpreise und die Zinsen etwas höher lägen, also beide steigen würden.

Was er antwortet, ist interessant: Ja, sagt er, so ginge es ihm auch. Und er wäre sehr neugierig, ob sein Indikator auch in einer Phase von Nullzinsen funktioniere, die es vorher ja noch niemals gegeben hat.

Wir sind also in ein komplett neues Zeitalter eingetreten. Und ich bin ebenso gespannt, wie das werden wird.

Ich glaube zwar nicht, dass die Bäume jetzt bald den Himmel erreichen, doch ich glaube umgekehrt auch nicht, dass sie von nun an wie die Kartoffeln in den Boden hineinwachsen werden.

 

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet

******* DAS ENDE EINES LANGEN ZYKLUS *** NEUES BUCH *******

Bernd Niquet, „IN TIEFSTEN SCHICHTEN“, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2015, 327 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-95744-926-9.

Am besten portofrei direkt beim Verlag bestellen: www.engelsdorfer-verlag.de/db/autorwerke.php

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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