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Wertpapiere liegen auf der Straße

Donnerstag, 29. September 2016 um 13:59

Von Bernd Niquet

In dieser Woche gab es ja auch mal wieder ein paar nicht so schöne Tage für die Aktien. Über die schrieb die Presse dann, dass es an der Börse mehr Verkäufe als Käufe gegeben habe. Das heißt also, schließe ich, viele Aktien wurden verkauft, sind aber nicht gekauft worden. Das bringt die Frage auf: Wo sind sie jetzt?

Der Grund, weshalb sie nicht auf der Straße liegen, findet sich wohl ausschließlich darin, dass Aktien heute nur noch virtuell existieren. Die nicht gekauften verkauften Aktien werden also irgendwo im virtuellen Raum herumliegen.

Es gibt jedoch Wertpapiere, die tatsächlich auf der Straße herumliegen. Oder vielleicht ein paar Zentimeter darüber. Das sind die Nummernschilder unserer Autos. Sie sind ja auch so etwas wie Wertpapiere, denn sie verbriefen – oder, korrekter gesprochen, „verblechen“ – die Zulassung eines Autos, seine staatliche Anmeldung und den Versicherungsschutz.

Erstaunlicherweise haben wir uns in diesem Zusammenhang gesellschaftlich zu einem Modell entschieden, bei dem diese Wertpapiere nicht einmal mit einer Schraube gesichert werden, sondern nur an einer Halteeinrichtung festgeklickt sind.

Wer diese Wertpapiere stehlen will, muss sich nicht überanstrengen. Also ideal für die heutige Zeit. Und warum das machen? Genauso wie man Ausweise oder Pässe stiehlt oder fälscht. Oder einfach nur, weil man einmal umsonst tanken will.

Bei mir in der Gegend hat man am vergangenen Wochenende bei sieben Autos die Kennzeichen abmontiert. Das scheint ein einträgliches Geschäft zu sein. Und ich bin nur riesig froh, dass die Flüchtlingsunterbringung in der Nähe nicht wie geplant realisiert worden ist, denn ansonsten käme ich jetzt sicherlich auf dumme Ideen.

Die Polizei, mit der ich gesprochen habe, ist da komplett fatalistisch und sagt: „Wenn es nicht die Nummernschilder sind, sind es die Navis. Da kann man schlicht nichts machen.“

Mein Auto hat allerdings kein Navi, ist auch für Autodiebe nicht interessant, und zudem besitze ich keine Feinde, die mir die Reifen zerstechen könnten. Dennoch habe in den vergangenen Nächten unruhig geschlafen. Daher habe ich nun gehandelt und mir die Nummernschildern festnieten lassen. Seitdem schlafe ich viel besser.

Ich kann das nur empfehlen! Gleiches habe ich im Übrigen bereits seit vielen Jahren bis Jahrzehnten mit meinen Wertpapieren gemacht. Sie sind in meinem Depot festgenietet, deswegen können sie in Krisen auch nicht unter die Räder kommen oder gar auf die Straße geschleudert werden.

Auch das kann ich nur wärmstens empfehlen. Gerade im Oktober.

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet

 

******* DAS ENDE EINES LANGEN ZYKLUS *** NEUES BUCH *******

Bernd Niquet, „IN TIEFSTEN SCHICHTEN“, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2015, 327 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-95744-926-9.

Am besten portofrei direkt beim Verlag bestellen: www.engelsdorfer-verlag.de/db/autorwerke.php

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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