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Clinton versus Trump

Mittwoch, 5. Oktober 2016 um 15:17

Von Stephan Feuerstein
Bereits in der vergangenen Woche hat sich anhand der zunächst freundlichen Reaktion gezeigt, welchen Kandidaten für das US-Präsidentenamt die Finanzmärkte bevorzugen. So sahen Umfragen Hillary Clinton als Gewinner des jüngsten Rededuells, was an den Aktienmärkten zu einer freundlichen Reaktion führte. Dies ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass man sich von Clinton eine „berechenbarere“ Politik verspricht. So ist sie und ihr Stil bereits bekannt, böse Überraschungen erwartet man daher weitgehend nicht.

Anders sieht es hingegen bei Donald Trump aus. Sollte seine Politik so undurchdacht wie manch eine seiner Äußerungen sein, würde dies eine alles andere als „vorhersehbare“, stabile Politik in Aussicht stellen. Es bestehen daher Befürchtungen, dass Trump die USA etwas aus der Globalisierung zurückführt. Letztendlich verkörpert er vor allem für diejenigen den Heilsbringer, die von der Globalisierung beziehungsweise dem Fortschritt abgehängt wurden. Es ist allerdings nicht davon auszugehen, dass es Trump gelingen wird, das Rad der Zeit zurückzudrehen. So bleibt die Hoffnung, dass Trump bei einem Wahlsieg bei einiger seiner Ambitionen vom US-Kongress zurechtgestutzt wird – was auch bei früheren Kandidaten bereits zu beobachten war. Auch war es bislang so, dass viele Kandidaten letztendlich mit dem Amt (und nicht vorher) gewachsen sind, auch hier besteht daher Hoffnung. Allerdings dürfte es wenig überraschend sein, wenn die Finanzmärkte zunächst entsprechend enttäuscht auf einen möglichen Wahlsieg Trumps reagieren würden, da dieser eben die erwähnte Unsicherheit mit sich bringt. Ein Zustand, der an den Finanzmärkten dann erfahrungsgemäß zu Abschlägen führt.

Augen auf den 8. November gerichtet

Wenngleich die wirkliche Entscheidung erst am 8. November erfolgt, hat sich in den vergangenen Wochen immer wieder gezeigt, dass bereits die Erwartungen für Impulse sorgen. So stehen nach dem Rededuell noch zwei weitere bis zur US-Wahl an und man darf gespannt sein, ob Trump das nächste Mal besser beraten wird. Insgesamt sollte aber bei dem aktuellen Kopf-an-Kopf-Rennen bereits vor dem Wahltermin der eine oder andere seine Anlagen (teilweise) reduzieren, um damit Risiko aus dem Portfolio zu nehmen. Zwar wird die expansive Geldpolitik der Notenbanken den nach oben gerichteten Kurs an den Aktienmärkten weiterhin unterstützen, kurzfristig könnte die US-Wahl aber dennoch ein Grund für Turbulenzen darstellen.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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