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Wohin und warum?

Dienstag, 22. November 2016 um 08:37

Von Stephan Feuerstein
Viele Marktkommentatoren rätseln aktuell darüber, warum der Aktienmarkt nicht zu einer Rallye ansetzen mag. Darüber hinaus ist man überrascht davon, dass der US-Aktienmarkt eine kleine „Trump-Rallye“ präsentiert hat, während der Dax nach wie vor in seiner Seitwärtstendenz gefangen ist. Interessanterweise hätte eine Auswertung des saisonalen Verlaufs der vergangenen Jahrzehnte mehr Erkenntnis mit sich gebracht. Vor allem, wenn man die Saisonalität dann auch noch in Wahljahre, Nachwahljahre usw. aufteilt. So wird deutlich, dass der Dax in einem US-Wahljahr insgesamt in überschaubaren Bahnen seitwärts verläuft. Diese Tendenz sollte daher auch bis zum Jahreswechsel nicht überraschen. US-Indizes zeigen sich in US-Wahljahren hingegen fester, so dass es hier bis zum Jahreswechsel durchaus noch das eine oder andere neue Hoch geben kann. Eine atemberaubende Rallye sollte es aber auch hier noch nicht geben. Diese könnte dann aber im kommenden Jahr anstehen!

Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass der Dax in Jahren nach einer US-Wahl sehr deutlich anziehen kann. Auch sollte die Bundestagswahl im kommenden Jahr dafür sorgen, dass der Dax Unterstützung erhält, so dass es nicht verwundern sollte, wenn die Aktienmärkte insgesamt im kommenden Jahr eine sehr freundliche Tendenz präsentieren. Hier lohnt dann auch wieder ein Blick auf die Saisonalität, um die kräftigen beziehungsweise riskanten Etappen identifizieren zu können.

Euro bald auf Parität?

Natürlich muss man abwarten, welche politischen Ziele Donald Trump im Detail verfolgt. Sicherlich wird er viele Dinge, die er im Wahlkampf zum Besten gegeben hat, in der Realität als US-Präsident so nicht umsetzen. Sollte er aber tatsächlich die nationale Karte spielen, könnte der US-Dollar noch weiter zur Stärke auflaufen. Dieser bekommt momentan bereits von der unterschiedlichen Zinspolitik der Notenbanken Rückenwind, was sich auch in den kommenden Monaten nicht ändern sollte. So ist davon auszugehen, dass Draghi den Geldhahn eher länger als kürzer aufgedreht lässt, während Janet Yellen hingegen eher über ein Abschöpfen der Liquidität nachdenkt. Aus diesen Gründen sollte man daher nicht überrascht sein, wenn der Euro gegenüber dem US-Dollar in den nächsten Wochen wieder einmal die Parität antesten wird.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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