18.11.2017 - 16:51 | Lesezeichen | Startseite | Newsletter | Suche | Kontakt | Seite drucken | Sitemap   
 
   

Wo Sie neue
Boom-Börsen finden?!

 

  Geheime Aktien-Gewinnstrategie?!

      Menü

    Home

      Wissen

      Börsen-ABC
      Anlegerrecht


        Twitter & Facebook

        



Anzeige  


 

Suche

 


Kursabfrage

 



 
Kunst im Frühling


 


 

 

 

Osterkolumne

Donnerstag, 13. April 2017 um 14:04

Von Bernd Niquet

Überall geschehen derzeit schreckliche Dinge, mehr und dichter dran an uns als früher. Und überall werden die Medien von Stimmen dominiert, dass wir dem Terror keinen Raum geben werden, wodurch jedoch das genaue Gegenteil davon bereits geschehen ist.

Es ist schon bitter, zu beobachten, wie simpel heute ein terroristischer Anschlag ausgeführt werden kann. Man braucht nur ein Auto und ein Messer, Gegenstände, die nahezu jeder Mensch in unseren westlichen Ländern besitzt. Dagegen ist eigentlich jeder Schutz unmöglich.

Es ist also ein ungleicher Kampf, der hier gekämpft wird. Die Ungleichheit besteht jedoch nicht nur auf materieller, sondern vor allem auf geistiger Ebene. Denn es kämpfen Menschen, die davon überzeugt sind, im Besitz eines absoluten Wissens zu sein, gegen Aufgeklärte und Demokraten.

Wahrscheinlich liegt genau hier die größte Schwachstelle des Westens – auch und gerade, wenn wir einmal über den Terrorismus hinausblicken. Denn woran glauben wir Europäer und Amerikaner eigentlich? Gibt es überhaupt etwas, was uns alle zusammenhält?

An dieser Stelle wird die Stärke unserer Aufgeklärtheit zur Schwäche. Während in religiös dominierten Gesellschaft der Orientierungsrahmen eng ist und ebenso wie jeglicher Lebenssinn den Menschen unhinterfragbar von außen vorgegeben wird, ist das alles bei uns Privatsache.

Das ist wunderbar. Es ist herrlich in einem aufgeklärten Land zu leben!

Dennoch bleibt die Frage: Woran glauben wir denn nun? An die Vernunft? Oh weh, da muss man sich ja nur einmal den Zustand unseres Planeten ansehen. Oder an die Demokratie? Schön wäre es. Doch Gott kann man lieben, die Verfassung hingegen eher nicht.

Und was machen wir nun? Ich bin fest der Meinung, wir müssen aufrüsten, massiv aufrüsten!

Wir müssen die Verschränkung der Ebenen angehen, wir müssen unsere banale Wirtschaftswirklichkeit mit dem Denken und der Philosophie verbinden.

Bereits im Jahr 1785 hat Immanuel Kant schlüssig gezeigt, dass man das Dasein Gottes genauso wenig beweisen kann wie das Gegenteil davon, dass es keinen Gott gibt. Dass man folglich nur glauben kann, kein Glauben daher jedoch Absolutheitsanspruch besitzt.

Warum lernt das nicht jedes Kind bei uns in der Schule? Prüfungsrelevantes Wissen. Wird abgeprüft beim Mittelschulabschluss.

Und dann bauen wir Häuser und Universitäten, wo das aufgeklärte Denken und seine Grenzen gelehrt werden. Das wäre eine richtige Auferstehung.

Ich wünsche ein frohes Osterfest!

 

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet

******* DAS ENDE EINES LANGEN ZYKLUS *** NEUES BUCH *******

Bernd Niquet, „IN TIEFSTEN SCHICHTEN“, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2015, 327 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-95744-926-9.

Am besten portofrei direkt beim Verlag bestellen: www.engelsdorfer-verlag.de/db/autorwerke.php

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

Anzeige


 


 
 
 
 
 
 
 
       
     


© 1999 - 2016 by instock.de | Mediadaten | Impressum