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Jetzt aber

Dienstag, 29. August 2017 um 10:04

Von Stephan Feuerstein
Eigentlich hätte die US-Steuerreform schon bis August über die Bühne gehen sollen. So zumindest hatte es US-Finanzminister Steven Mnuchin zu Beginn des Jahres angekündigt. Nun hat er einerseits zwar eingestanden, dass er damit falsch lag, andererseits aber dafür das Ziel bis Jahresende ausgerufen. Bei der Steuerreform, die ein zentrales Thema im Wahlkampf von Donald Trump war, geht es um die Senkung der Unternehmenssteuern, die aktuell in den USA vergleichsweise sehr hoch sind. Als Ausgleich dafür sollen den Unternehmen die Möglichkeiten genommen werden, ihre Gewinne „kleinzurechnen“. Die Aktienmärkte feierten bereits die Hoffnung auf eine solche Steuerreform, geht man doch offensichtlich von klar steigenden Gewinnen für die Unternehmen aus. Man darf daher gespannt sein, wie die Bilanz bei der US-Steuer dann sein wird. Denn was die Einnahmen und Ausgaben des Staates angeht, stehen die USA in Kürze vor einem immer wiederkehrenden Problem.

Wieder einmal zahlungsunfähig?

Es ist nicht das erste Mal, dass der Kongress nach Ende der Sommerpause über eine Anhebung der Schuldengrenze beraten muss. Dies ist in den vergangenen Jahren regelmäßig der Fall gewesen – mal mit mehr, mal mit weniger Beachtung der Öffentlichkeit. Auch kam es in den vergangenen Jahren aufgrund der Uneinigkeit der Parteien immer wieder zu „Rechentricks“, um die Zahlungen im öffentlichen Dienst nicht ins Stocken geraten zu lassen. Damit zeigt sich, dass das Thema „bevorstehende Staatspleite“ in den USA längst kein einzelnes Phänomen, sondern vielmehr ein ständig wiederkehrendes Dauerthema ist. Im Hinblick auf die geplante Steuerreform sollte es am Ende nicht überraschen, wenn die staatlichen Einnahmen damit eine Lücke hinterlassen, so dass sich der Marathon der Anhebungen der Schuldengrenze dann noch etwas schneller drehen könnte.

Steuerreform besonders wichtig

Man muss nicht viel Phantasie haben, um zu bemerken, dass das Thema Steuerreform für die Republikaner mittlerweile von ganz besonderer Bedeutung ist. Schließlich ist die Liste der innenpolitischen Erfolge Trumps bislang sehr überschaubar und noch zu gut ist das mehrfach klägliche Scheitern bei der vollmundig verkündeten Gesundheitsreform in Erinnerung. Man darf daher gespannt sein, wie dieses Thema in den kommenden Wochen von der US-Regierung angepackt wird. Schließlich darf man sich davon für den Aktienmarkt durchaus tiefgehende Impulse versprechen. Sollte Trump damit aber ähnlich wie im Gesundheitswesen scheitern, dürfte die Antwort an den Börsen ungleich heftiger ausfallen.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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