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Dax: Beiersdorf fest

Donnerstag, 26. Oktober 2017 um 15:56

(Instock) Der Dax legt gegen 15.55 Uhr 109 Zähler auf 13.062 Punkte zu. Ein Euro kostet 1,1720 US-Dollar, eine Feinunze Gold 1.275 Dollar.

Die Europäische Zentralbank (EZB) ließ den Leitzins wie erwartet bei 0,00 Prozent. Zuletzt war der Zinssatz am 10. März 2016 von 0,05 auf 0,00 Prozent reduziert worden. Der Strafzins für Bankeinlagen bleibt bei -0,4 Prozent. Ab Januar 2018 werden die monatlichen Anleihekäufe von derzeit 60 auf 30 Milliarden Euro halbiert. Das Kaufprogramm wird bis mindestens Ende September 2018 verlängert.

Im Blickpunkt

Münchener Rück (+ 3,3 Prozent auf 192,50 Euro) hatte vorsorglich bereits Mitte September gewarnt. Aufgrund von Großschäden rechnet der Rückversicherer im dritten Quartal nun mit 1,4 Milliarden Euro Verlust. Drei Wirbelstürme werden die Bilanz mit voraussichtlich 2,7 Milliarden Euro belasten. Im Gesamtjahr soll nur noch ein „kleiner“ Gewinn erreicht werden. Konkrete Zahlen des vergangenen Quartals wollen die Bayern am 9. November veröffentlichen.

Carsten Kengeter, unter dem Verdacht des Insiderhandels stehender Vorstandschef der Deutschen Börse (+ 0,6 Prozent auf 91,00 Euro), gibt seine Posten Ende des Jahres auf.

Eine optimistischere Umsatzprognose beflügelt Beiersdorf (+ 4,5 Prozent auf 95,02 Euro).

Henkel zieht 2,6 Prozent auf 119,00 Euro an. Bei 119,30 Euro verläuft die 200-Tage-Linie.

Dank deutlich reduzierter Kosten (insbesondere für Rechtsstreitigkeiten) steigerte die Deutsche Bank (- 1,2 Prozent auf 14,36 Euro) den Gewinn im dritten Quartal von 278 auf 649 Millionen Euro. Vor Steuern (EBT) legte der Gewinn von 619 auf 933 Millionen Euro zu. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft wurde von 327 auf 184 Millionen Euro reduziert, zinsunabhängige Kosten von 6,55 auf 5,66 Milliarden Euro. Der Ertrag schrumpfte von 7,49 auf 6,78 Milliarden Euro.

Gewinnmitnahmen belasten die Commerzbank (- 1,0 Prozent auf 12,03 Euro).

Infolge der Reduzierung der Covestro-Beteiligung erhöhte Bayer (- 2,4 Prozent auf 111,70 Euro) den Quartalsgewinn von 1,19 auf 3,88 Milliarden Euro. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) stagnierte der Gewinn bei 1,39 Milliarden Euro. Der Umsatz schrumpfte währungsbedingt von 8,26 auf 8,02 Milliarden Euro. 2017 sollen weiterhin 35 bis 36 Milliarden Euro umgesetzt werden.

Gewinner

1. Beiersdorf + 4,46 Prozent (Kurs: 95,02 Euro)
2. Münchener Rück + 3,27 Prozent (Kurs: 192,50 Euro)
3. Henkel + 2,59 Prozent (Kurs: 119,00 Euro)

Verlierer

1. Bayer - 2,40 Prozent (Kurs: 111,70 Euro)
2. Deutsche Bank - 1,20 Prozent (Kurs: 14,36 Euro)
3. Commerzbank - 1,03 Prozent (Kurs: 12,03 Euro)

 

Nutzen Sie auch unser Börsen-Lexikon.

 

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