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Ex-Uber Chef investiert erneut Millionen

Donnerstag, 29. Mrz 2018 um 09:02

Am Ende waren es mehrere Skandale und unzufriedene Investoren, die schlussendlich dafür sorgten, dass Travis Kalanick seinen Chefposten bei Uber räumen musste.

Schlussendlich wurde nicht nur seine aggressive Firmenkultur kritisiert, auch sexuelle Belästigung stand immer wieder im Raum. Nun ist der Uber-Mitbegründer aber wieder zurück - er investierte 150 Millionen US Dollar in City Storage Systems und hat zudem auch gleich den Posten des CEO übernommen.

Esscheint nun so, als hätte er die Vergangenheit hinter sich gelassen, um endlich wieder durchstarten zu können. Doch wird Kalanick Erfolg haben? Es ist das bereits vierte Start-up des Amerikaners mit australischen und slowakischen Wurzeln.

Ex Uber-Chef Kalanick ist zurück

„10100“, so der Name des von Travis Kalanicks ins Leben gerufene Fonds, soll am Ende „viele Jobs“ schaffen. „Es geht um Heimat, um Leidenschaft, um Investitionen und um Ideen.“ Zudem teilte der Ex-Uber-Chef auch über Twitter mit, 150 Millionen US Dollar in das Start-up City Storage Systems investiert zu haben.

Nun wird er - schon wieder - CEO und Chef von 15 Mitarbeitern. Das Konzept des Unternehmens? Heruntergekommene Immobilien kaufen, restaurieren und gewinnbringend verkaufen. „Ein Markt mit viel Potential“, so Kalanick. Insgesamt würde es, so Kalanick, Immobilien im Gesamtwert von rund 10 Billionen US Dollar am Markt geben, die nun auf Vordermann gebracht werden können, um danach gewinnbringend verkauft zu werden.

Warum sich Kalanick von Uber verabschieden musste

Uber war das dritte Unternehmen, das der Jungunternehmer im Jahr 2009 gegründet hatte. Lange Zeit war der Amerikaner das Gesicht des Unternehmens - er stand aber auch für eine extrem aggressive Expansion und auch für den Sexismus, der innerhalb des Betriebes herrschte. Seine Unternehmenskultur wurde immer wieder kritisiert - schlussendlich hatte er wenig Respekt vor den Fahrern und zudem auch keinen Respekt gegenüber den weiblichen Mitarbeitern. Die Investoren drängten den Uber-Mitbegründer aus dem Amt, nachdem Videoaufnahmen von Arianna Huffington, einer Medien-Unternehmerin, belegt haben, wie er mit seinen Fahrern und weiblichen Mitarbeitern umgegangen ist.

„Wir brauchen keine brillanten ‚Jerks‘ (‚Trottel‘) mehr“ - so die neue Devise des Tech-Konzerns. Mit der Zeit musste er einsehen, keine Chance mehr zu haben, weiterhin ein Teil von Uber bleiben zu können. Er verkaufte seine Anteile (in etwa 30 Prozent) an Softbank, einem japanischen Technologiekonzern - ein Deal, der dafür sorgte, dass Softbank plötzlich zum großen Uber-Aktionär wurde. Für Kalanick war es ein erfolgreiches Geschäft - er erhielt 1,4 Milliarden US Dollar. Das Vermögen des Jungunternehmers wird - so Forbes - auf rund 5,1 Milliarden US Dollar geschätzt.

Wird Kalanick neue Erfolge feiern?

Nachdem der 41-Jährige das Unternehmen Uber verlassen hat, weil der Mitbegründer immer wieder in das Kreuzfeuer der Kritik geriet und zudem noch in mehrere Skandale verwickelt war, wurde es ruhig um den Jungunternehmer. Seine Erfolgsgeschichte begann jedoch schon vor Uber - 2001 gründete er Red Swoosh, eine File Sharing-Gesellschaft, die sechs Jahre später für 18,7 Millionen US Dollar an Akamai verkauft wurde. Danach begann die Uber-Erfolgsgeschichte - 2009 gründete Kalanick mit Garrett Camp das Unternehmen, bei dem er bis zum Jahr 2017 tätig war.

Bei City Storage Systems handelt es sich um das bereits vierte Start-up, das Travis Kalanick zum Erfolg führen möchte. Zu Beginn waren es die Daten-Tauschbörsen Scour und Red Swoosh, später dann Uber - nun soll City Storage Systems komplett neu aufgebaut und erfolgreich werden. Interessant ist vor allem aber auch der Umstand, dass Kalanick auch in naher Zukunft Geschäfte mit Uber machen wird. Geht man nach dem Bericht der US Tech-Seite Recode, so wurde City Storage Systems von Diego Berdakin geführt, einem ehemaligen Uber-Investor. Es scheint, als würde sich Kalanick also nicht ganz von Uber trennen können. Das hat auch einer der ersten Glückwunsch-Tweets gezeigt: Dara Khosrowskahi, der aktuelle Chef von Uber, war einer der ersten Gratulanten, der auf KalanicksTweet reagierte und seine Glückwünsche übermittelte.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

Fotos: Pixabay

 

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