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Wochenbilanz Dax

Freitag, 27. April 2018 um 22:38

(Instock) Das Gerangel um 12.600 Punkte setzte sich in der vergangenen Handelswoche fort. Am Freitag schloß der Dax mit 12.581 Punkten – ein Wochenplus von 41 Zählern. Die Europäische Zentralbank (EZB) ließ den Leitzins am Donnerstag wie erwartet bei 0,00 Prozent. Zuletzt war der Zinssatz am 10. März 2016 von 0,05 auf 0,00 Prozent reduziert worden. Der Strafzins für Bankeinlagen bleibt bei -0,4 Prozent. Im ersten Quartal steigerte SAP (92,02 Euro) den Gewinn dank reduzierter Kosten von 530 auf 708 Millionen Euro. Um Sonderposten bereinigt sank der Gewinn von 887 auf 868 Millionen Euro. Der im operativen Geschäft erzielte Gewinn legte von 673 Millionen auf 1,02 Milliarden Euro zu. Der Umsatz stagnierte bei 5,26 Milliarden Euro (1. Quartal 2017: 5,28 Milliarden Euro), der darin enthaltene Umsatz mit Mietsoftware stieg von 0,90 auf 1,07 Milliarden Euro. 2018 sollen der währungsbereinigte Umsatz statt 24,6 bis 25,1 Milliarden Euro nun 24,8 bis 25,3 Milliarden Euro und der operative Gewinn vor Sonderposten statt 7,3 bis 7,5 Milliarden Euro nun 7,35 bis 7,5 Milliarden Euro erreichen. Am Freitag überquerte SAP die bei 91,00 Euro verlaufende 200-Tage-Linie. Dank deutlich reduzierter Kosten steigerte Linde (185,20 Euro) den Gewinn im ersten Quartal von 350 auf 424 Millionen Euro. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte der Gewinn der fortgeführten Aktivitäten von 535 auf 601 Millionen Euro zu. Der Umsatz schrumpfte wechselkursbedingt von 4,38 auf 4,04 Milliarden Euro. Linde geht weiterhin davon aus, die Fusion mit Praxair im zweiten Halbjahr zu vollziehen. Nach Abschluß der Transaktion sollen die verbliebenen Linde-Aktionäre zwangsabgefunden werden. Kunststoffproduzent Covestro (75,96 Euro) steigerte den Gewinn dank höherer Preise im Anfangsquartal von 468 auf 644 Millionen Euro. Das EBIT legte von 688 auf 907 Millionen Euro zu. Der Umsatz kletterte von 3,59 auf 3,78 Milliarden Euro.

Die Lufthansa (24,56 Euro) reduzierte den Quartalsverlust von 59 auf 49 Millionen Euro. Das EBIT kletterte von 16 auf 27 Millionen Euro. Der Umsatz stagnierte bei 7,64 Milliarden Euro (1. Quartal 2017: 7,69 Milliarden Euro). In den ersten drei Monaten brach der Gewinn der Deutschen Bank (11,44 Euro) von 575 auf 120 Millionen Euro, der Vorsteuergewinn (EBT) von 878 auf 432 Millionen Euro ein. Die Einnahmen schrumpften von 7,35 auf 6,78 Milliarden Euro. Im Kreditgeschäft wurde die Risikovorsorge von 133 auf 88 Millionen Euro reduziert. Um Kosten zu senken sollen unter anderem das US- und Asiengeschäft zurückgefahren werden und die Mitarbeiterzahl schrumpfen. Société Générale senkte das Kursziel von 10 auf 8 Euro und bestätigte die Verkaufsempfehlung. Im Anfangsquartal schrumpfte der von VW (172,72 Euro) erzielte Gewinn von 3,37 auf 3,30 Milliarden Euro der operative Gewinn von 4,37 auf 4,21 Milliarden Euro. Der Umsatz legte von 56,20 auf 58,23 Milliarden Euro zu. Gestiegene Kosten ließen den von Daimler (65,64 Euro) im Anfangsquartal erzielten Gewinn von 2,65 auf 2,35 Milliarden Euro fallen, das EBIT von 3,77 auf 3,34 Milliarden Euro. Der Umsatz legte von 38,58 auf 39,78 Milliarden Euro zu. 2018 sollen Umsatz und EBIT „leicht“ steigen. Zuvor hatte der Konzern eine EBIT-Stagnation prognostiziert.

Fresenius Medical Care (83,88 Euro) verkauft seine Mehrheitsbeteiligung an Sound Inpatient Physicians Holdings für umgerechnet 1,76 Milliarden Euro an Finanzinvestoren. Der Dialysedienstleister rechnet mit einem Buchgewinn von rund 800 Millionen Euro vor Steuern. In der eigenen Prognose für 2018 ist der Verkauf noch nicht berücksichtigt. Im ersten Quartal sank der von FMC erzielte Gewinn nach vorläufigen Berechnungen von 308 auf 279 Millionen Euro. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) schrumpfte der Gewinn von 651 auf 497 Millionen Euro. Der Umsatz fiel auch aufgrund von Währungseffekten von 4,55 auf 3,98 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr soll der währungsbereinigte Umsatz statt um rund 8 Prozent nun um 5 bis 7 Prozent zulegen. FMC-Großaktionär Fresenius (62,38 Euro) verzichtet auf die geplante Übernahme des US-Generikaproduzenten Akorn für umgerechnet 4,4 Milliarden Euro. Bereits Ende Februar hatten die Bad Homburger einen möglichen Rückzug angekündigt, da Akorn gegen Vorgaben der US-Gesundheitsbehörde FDA bei der Produktentwicklung verstoßen haben soll. Die Prognose für das Gesamtjahr bleibt unverändert. Akorn hat Fresenius vor einem US-Gericht inzwischen auf Vollzug der Übernahme verklagt. Am kommenden Mittwoch öffnet der Gesundheitskonzern ebenso wie Adidas, Bayer, Infineon und Vonovia seine Bücher. Am Freitag folgen BASF und BMW.

 

Nutzen Sie auch unser Börsen-Lexikon.

 

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