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Je kranker, umso erfolgreicher

Donnerstag, 24. Mai 2018 um 13:16

Von Bernd Niquet

Gehören Sie auch zu denjenigen, die ihr ganzes Leben in Deutschland gelebt und gearbeitet haben? Dann willkommen im Club, im Club der Chancenlosen.

Denn wer wirklich etwas erreichen will, wer sich in der heutigen Welt durchsetzen will, der muss unterwegs sein, der muss global ausgerichtet sein.

Am besten schon als Schüler in ein Internat im Ausland, dann packen Sie es. Ansonsten werden Sie wohl keine Chance haben.

Dass das bei den Managern aus der Wirtschaft so ist, war mir ja schon lange klar. Dass das jedoch auch in vielen anderen Bereichen gilt, wird mir jetzt erst klar.

Selbst Freiberufler bilden hier keine Ausnahme. Womit ich nicht meine, dass man sich Kunden in der gesamten Welt suchen müsste. Nein, einem müssen die notwendigen und hinreichenden Verletzungen zugefügt werden, um Topleistungen zu bringen.

Wie das funktioniert, hat gerade der Schriftsteller Christian Kracht aufgedeckt. Und dieser Fall ist so schrecklich, dass ich darüber wirklich keine Witze machen möchte.

Krachts Werk wird von vielen als bewusste Zerstörung der Eindeutigkeit bezeichnet. Überall gibt es Brüche. Und jetzt zeigt sich, dass vielleicht das Leben des Schriftstellers selbst dazu geführt hat.

Denn Kracht hat gerade selbst eröffnet, als Junge im Internat in Kanada von einem Geistlichen missbraucht worden zu sein. Ist das schon schlimm, so verschlägt es mir beinahe die Sprache, als ich erfahre, dass seine Eltern dieses Erlebnis, als er es ihnen tränenüberströmt am Telefon erzählt hat, als Produkt seiner lebhaften Phantasie abgetan haben.

Was sind das nur für Eltern?

Ich kann es Ihnen sagen: Es sind Eltern, die einen erfolgreichen Menschen geschaffen haben! Hätten sie sich nämlich menschlich verhalten, wäre ihr Sohn heute kein Star. Sondern vielleicht ein glücklicher Mensch.

Und so scheint mir das beinahe überall zu sein. Forschen Sie einmal nach. Je kranker, verletzter und psychisch angeschlagen, umso erfolgreicher. Es ist unglaublich interessant.

Nicht das Geld regiert die Welt, sondern unsere inneren Schäden.

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet

******* DAS ENDE EINES LANGEN ZYKLUS *** NEUES BUCH *******

Bernd Niquet, „IN TIEFSTEN SCHICHTEN“, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2015, 327 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-95744-926-9.

Am besten portofrei direkt beim Verlag bestellen: www.engelsdorfer-verlag.de/db/autorwerke.php

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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