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Warum wußte ich das alles nicht?

Donnerstag, 2. Mrz 2023 um 07:59

Von Bernd Niquet

Manchmal fühle ich mich auch heute noch wie ein kleiner Schuljunge. Oder dumm wie ein Badegast. Doch warum ist das eigentlich so? Ich lese doch durchaus eine ganze Menge und das auch aus unterschiedlichen Quellen.

Doch dann kommen immer wieder diese Momente, in denen ich merke, dass das doch alles gar nicht stimmt, was ich vorher geglaubt habe. Ist das meine Schuld? Wahrscheinlich. Doch irgendwie bekomme ich mit der Zeit trotzdem immer stärker das Gefühl, da steckt eine Methode dahinter

Dazu muss ich nur in meine Heizungsabrechnung schauen. Da wird mir nämlich schnell klar, dass die absichtlich so geschrieben ist, dass man sie nicht verstehen kann. Denn zwischen den vergleichsweise niedrigen Einkaufspreisen für die Energie und den extrem hohen Abrechnungspreisen für die Mieter gibt es keinerlei Verbindung. Doch wer würde auch den Mechanismus seines Verfahrens zum Superreichmachen irgendwo veröffentlichen?!

Doch weg vom Kleinen und zur großen Politik. Wenn es bei uns nicht um das Klima geht, dreht sich ja alles um den Kampf gegen rechts. Doch was heute als genuine Aktion der vermeintlich um die Demokratie besorgten Linken verkauft wird, besitzt ein historisches Beispiel, das mich gruseln lässt.

Durch einen großen Zufall bin ich darauf gestoßen. In China gab es nämlich nach dem Jahr 1957 eine landesweite Säuberung, die gegen Systemfeinde gerichtet war. Und diese wurden ebenfalls bereits Rechte genannt. Es war daher die sogenannte Anti-Rechts-Bewegung.

Die Zahl der Verfolgten wird zwischen 500.000 und 2 Millionen geschätzt, die entweder in Umerziehungshaft gesteckt oder hingerichtet wurden. Die Anzahl der Todesopfer ist jedoch nicht bekannt.

Das Wichtigste ist jedoch, dass diese Anti-Rechts-Bewegung als entscheidender Wendepunkt der Entwicklung Chinas zum heutigen Einparteienstaat gesehen wird. Ein Schelm jedoch, wer Böses dabei denkt und jetzt auf die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland in der Gegenwart blickt.

Das bringt mich zum Ukrainekonflikt, der ja oft in Beziehung zur Kuba-Krise 1962 gesetzt wird, weil die Supermächte sich damals ähnlich nahe gekommen sind wie heute.

Doch was wissen die Deutschen eigentlich über die Kuba-Krise. Ich wusste nur, dass hier eine Aggression der bösen Russen, nämlich die Stationierung von Atomraketen auf Kuba, die dadurch die USA hätten erreichen können, von den guten Amerikanern abgewehrt worden ist.

Ich habe viele Filmberichte darüber gesehen und auch Artikel gelesen, doch die Tatsache, dass die Guten, nämlich die USA, vorher bereits in den Jahren ab 1959 vergleichbare nukleare Mittelstreckenraketen, die auf die UdSSR gerichtet waren, in Italien und der Türkei aufgestellt haben, wurde nirgendwo erwähnt.

Und auch nach dem Ende der Kuba-Krise hält sich ja der Mythos, dass die Amerikaner hier die strahlenden Sieger waren, die erfolgreich die Russen vertrieben hatten.

In Wirklichkeit war es jedoch ein persönlicher Friedens-Deal zwischen John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow. Und der hatte zum Inhalt, dass Russland aus Kuba abzieht und im Gegenzug die USA ihre Atomraketen in Europa abbauen. Was ja auch geschehen ist.

Und plötzlich sieht alles vollkommen anders aus, oder?

Vielleicht taugt das aber durchaus als Metapher für heute.

 

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet

 

******* Von Bernd Niquet ist ein n e u e s Buch erschienen *******

Bernd Niquet, „Jenseits des Geldes. ACHTER TEIL“, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2022, 632 Seiten, 23,50 Euro

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Kann man eigentlich durch einen Wohnungsumzug jünger werden? Vielleicht. Und gibt es so etwas wie einen Sinn des eigenen Lebens? Oder Dinge, die die Seele noch vor dem Tod zu erledigen hat? Schon schwieriger. Dabei hatte Goethe doch bereits den Chor der Engel singen lassen, dass derjenige, der sich immer strebend bemüht, erlöst werden kann. Die wichtigste Frage im Leben lautet dann aber wohl doch, was denn nun erfolgreicher weiterhilft, die eigene Intuition oder wissenschaftliche Erkenntnisse?

Bernd Niquet ist Jahrgang 1956 und wohnt am letzten grünen Zipfel der Failed Stadt Berlin. Die vorangegangenen sieben Teile von „Jenseits des Geldes“ sind ebenfalls im Engelsdorfer Verlag erschienen und zwar in den Jahren 2011, 2012, 2013 sowie 2018, 2019, 2020 und 2021.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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