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Wir haben doch alles gewußt

Donnerstag, 20. Juli 2023 um 05:48

Von Bernd Niquet

Als ich in dieser Woche wie immer meine wöchentliche Kolumne so gegen drei Uhr in der Nacht schreibe, wenn ich mit meiner Arbeit beginne, kreist dieses Mal bereits seit zwei Stunden ein Hubschrauber über unserer Gegend.

Wie gut, dass ich jetzt nicht schlafen will. Beim vorangegangenen Mal, als so etwas passiert ist, war ich noch irritiert. Es hat sich dann jedoch herausgestellt, dass man einen der netten Zuwanderer in unserem Land suchte, der gerade seinen animalischen Trieb an einer jungen Frau ausgelebt hatte. Und man hat ihn sogar geschnappt.

Solche Hubschraubereinsätze gehören ab jetzt wohl dazu. Aber wir werden es bestimmt schaffen, alles. Alles und nichts.

Ich wundere mich nur, wie sehr sich große Teile der Öffentlichkeit und vor allem der Politik jetzt wundern.

Das mit dem Hubschrauber konnte natürlich beim ersten Migrationsschub 2015 niemand ahnen, doch wenn man nicht total dämlich war oder die Tatsachen verdrängte, dann konnten wir doch das meiste andere damals bereits haargenau wissen, was heute in unserem Land passiert.

Und das gilt genauso in Hinsicht auf die Menschen, die uns heute so bereichern sollen wie für den Energiewahnsinn.

Dass das mit Massen von alleinreisenden Jugendlichen aus dem arabischen Raum nicht gutgehen konnte, war doch klar. Dazu muss man sich doch nur einmal in deren Situation versetzen.

Da kommt man ohne jegliches Geld und Vermögen als junger Mann in ein reiches Land mit Frauen, die hohe Ansprüche haben und bei denen man keine Chancen besitzt. Noch Fragen?

Und dann sind da natürlich noch die Religion und die Tatsache, in welche Rollen Männer in diesen Gesellschaften hineinwachsen.

Wer wissen will, was heute ist, muss nur nachschauen, was die Leute von Pegida und der AfD im Jahr 2015 gesagt und geschrieben haben, dann hat man ein perfektes Bild der Gegenwart.

Und wer als Politiker nicht in der Lage ist, zu verstehen, warum ein Großteil der Bürger heute absolut die Schnauze voll hat und die AfD wählen wird, der sollte besser zum Busfahrer umschulen.

Doch Busfahrer verdienen ja nicht so viel wie Politiker.

Und in Hinsicht auf die Energie war es doch klar, dass die Grünen aus der billigen Atomenergie aussteigen werden und das auch aus der Kohle wollen. Schließlich braucht China die Kohle, um sie zu verfeuern.

Und wer jetzt heute sagt „Huch, das haben wir ja alles gar nicht wissen können“, der ist selbst schuld. Der Staat sorgt zwar fast für alles, für die Erkenntnis jedoch nicht. Weil er damit ja seine eigene Bürgervergewaltigung unmöglich machen würde.

Das wirklich Schlimme an all dem, was bei uns gerade passiert, ist jedoch, dass die ganze Selbstabschaffung unseres Wohlstandes in der Summe niemandem nützt.

Natürlich gibt es viele fleißige und lernwillige Migranten, doch wenn wir unsere Schulausbildung besser gestalten würden, bräuchten wir gar keine Zuwanderung für unseren Arbeitsmarkt. Wenn wir jedoch wie heute nur ideologisierte Volltrottel hervorbringen, müssen wir in der Tat hausieren gehen.

Und selbst wenn die Bundesrepublik es schaffen würden, komplett CO2-frei zu werden, würde das in der Welt als Ganzes nichts ändern. Denn entscheidend dafür ist, dass weniger fossile Energieträger abgebaut werden, was dadurch jedoch nicht passiert.

Wir ruinieren uns also komplett sinnlos. Während die Hubschrauber fliegen, können wir also jegliche Hoffnung fahren lassen.

 

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet

 

******* Von Bernd Niquet ist ein n e u e s Buch erschienen *******

Bernd Niquet, „Jenseits des Geldes. ACHTER TEIL“, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2022, 632 Seiten, 23,50 Euro

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Kann man eigentlich durch einen Wohnungsumzug jünger werden? Vielleicht. Und gibt es so etwas wie einen Sinn des eigenen Lebens? Oder Dinge, die die Seele noch vor dem Tod zu erledigen hat? Schon schwieriger. Dabei hatte Goethe doch bereits den Chor der Engel singen lassen, dass derjenige, der sich immer strebend bemüht, erlöst werden kann. Die wichtigste Frage im Leben lautet dann aber wohl doch, was denn nun erfolgreicher weiterhilft, die eigene Intuition oder wissenschaftliche Erkenntnisse?

Bernd Niquet ist Jahrgang 1956 und wohnt am letzten grünen Zipfel der Failed Stadt Berlin. Die vorangegangenen sieben Teile von „Jenseits des Geldes“ sind ebenfalls im Engelsdorfer Verlag erschienen und zwar in den Jahren 2011, 2012, 2013 sowie 2018, 2019, 2020 und 2021.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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